TOURDIARY |
THE CONSEQUENCE OF ILLUSIONS TOUR 2005 (20.05. - 28.05.)
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02/18/2005, BERGKAMEN-OBERADEN, JZ YELLOWSTONE
This is day one...
Statt wie geplant um 17.30 die heimischen Gefilde um den Kaiser Wilhelm zu
verlassen staute sich doch eine gute Stunde Verspätung auf, bevor wir uns
mit dem kurzfristig eingesprungenen Merchman Björn von United Noise auf
den Weg nach Bergkamen, zu unserer 2. Releaseparty machten. Wegen unseres nicht gerade hochgesteckten Touretats ist unser Transport-
gerät ein Opel "Combo", der uns von der Firma von Robins Dad großzügig für
die ersten 3 Tage zur Verfügung gestellt wird. Ein fettes Dankeschön schon
mal an dieser Stelle. Vorteil: Es passt sauviel rein, Nachteil: Er hat kein
Kassettenradio; bitter, aber es trübte die Stimmung nicht wirklich. Nach 2 Stunden humaner Autofahrt erreichen wir den "Yellowstone" in Berg-
kamen und wurden aufs Herzlichste von unserem Labelpapa Dave von Horror-
biz empfangen. Der wartete nicht nur mit einem netten Backstage mit Überan-
gebot an Fressalien (Chips, Sweets, Negerküsse etc.), sondern auch mit ei-
nem Konzept, das etwas gewöhnungsbedürftig aber dennoch ein voller Erfolg
war, auf. Rahmen des Abends war ein Contest von 4 Bands. Erst- und Zweit-
platzierter durften für jeweils 2 und 1 Tag ins Studio. Wir spielten während der
Juryauswertung als "Special Act". Zudem war der Abend unser CD-Release
auf Horrorbiz. Der Sound ist spitze, diverse Metalfrisuren durften wir im Wind
vor unserer Bühne wehen sehen, auch wenn jener so dermaßen heiß war, dass
wir nah am Rande eines Kollaps standen. "Ich hab noch nie so sehr geschwitzt,
schluchz", oder "Eins noch und ich kipp um" waren unsere letzten Worte.
Sound war sehr geil, der Mischer Obelix (den Dave liebevoll "Else" nennt) der
mit seiner gutmütigen Art seinem Namen alle Ehre machte hatte es echt
drauf, Respekt.
Nervig nur, dass Bassman Steffen in Folge Bassgurt und dann auch noch Ka-
bel schrottete, aber das saunette Publikum war sofort zur Stelle und half in
der Not. Auf den peinlichen Selbstverstümmlungsakt (Musicman vs. Stirn)
wollen wir hier gar nicht weiter eingehen. Nach unserem Gig durfte dann noch
mal die Siegerband EVENTIDE FIRE in dem ca. 75 °C warmen Raum spielen
und Ihre chillige Raggaemusik unters Volk bringen. Der CD-Verkauf lief überdurchschnittlich gut und wir waren vom Auftaktgig
der Minitour begeistert.
Was das Geschehen jenseits der Bühne betraf, so riefen wir offiziell die Kik-
ker-Tourmeisterschaft aus, um anhand von ausgeklügelten Rechentabellen
herauszufuchsen, wer der Kickerchamp von den 4 D.I.E.-Jungs ist. Jeder
spielt mit jedem reihum, Ergebnis Tag eins: Row und Lähns liegen jeweils 2
Siege vor Niko und Adrian. Wir hatten uns schon öfter über das Phänomen
"Kickerbitch" unterhalten, welches sich uns auch im Yellowstone darbot. Die
niedliche Kickergammlerin diesmal schwarzhaarig und aufdringlich-kommuni-
kativ, bis Niko ihr in kühler Halsabschneidermanier für 50 Cent ´ne Kippe
verscheuerte - weg war sie.
Unsere Schlafunterkunft war göttlich. Danke Dave! Eine Jugendherberge, nur
für uns. Betten! Dusche! Fernseher! Eine ganze Etage ganz für uns alleine!
Eine Damentoilette für Nikos Frauenklo-Fetisch! Sitzecke mit geilen Sofas!
Was will man mehr?! |
02/19/2005, HONZRATH, JUC
One night in Honzrath
Nachdem wir wie Babys geschlafen hatten und Björn uns Gratisnachhilfe in
Schnarchen gab, begaben wir uns zum Frühstücksraum. Leider hatte man
beim Anrichten vergessen, dass wir ja zu fünft unterwegs waren und daher
war es nicht üppig aber sehr lecker. So setzten wir uns dann gegen 12:15
Uhr in Richtung Saarland in Bewegung. Das Wetter war schlecht, die Stim-
mung gut. Je weiter man gen Süden vorstieß, desto weißer wurde es. Durch-
geschüttelt von einigen Blizzards und Graupelschauern legten wir dann einen
Boxenstop bei McD ein…irgendwie kam uns die Filiale erschreckend bekannt
vor und einige waren fest davon überzeugt, schon einmal dort gewesen zu
sein… Anyway, nach ca. 5 Stunden Fahrt ereichten wir endlich das Ziel und
befreiten den Merch-Män von seinen Ar***krämpfen.
Honzrath hört sich klein an - ist es auch. Das JUC entpuppte sich als eine Art
Jugendkeller, der unter einem Schwimmbad zu liegen schien. Das schlossen
wir aus dem äußerst aufdringlichen Chlorgeruch, der uns beim Betreten um die
Nasen schlängelte. Es stellte sich allerdings heraus, dass im Rahmen einer
Putzaktion eine Überdosis Chlor als aggressiver Reinigungszusatz zum Einsatz
kam. Leicht high machten wir es uns Backstage gemütlich und versuchten den
Rausch mit Bier künstlich zu verlängern. Nach und nach trudelten auch die an-
deren Bands für den Abend ein und wir waren gespannt, was der Abend musik-
technisch bringen würde. Bis dahin ließen wir uns von diversen netten Musi-
kerkollegen unterhalten, allen voran Maurice von DIATRIBE, der lustige Sido-
und Pimmelgeschichten auf Lager hatte.
Zunächst waren wir etwas skeptisch was den Gigraum betraf, da es keine Büh-
ne gab, er sehr klein war und als Bonus komplett gefliest. Wir dachten aufgrund
der Gegebenheiten, dass eine solide Rockshow extrem schwer und vor allem
gefährlich werden würde. Wir hatten Recht, aber versuchten trotzdem alles zu
geben. Es war ein Hexenkessel. Krasser Sound, glitschiger Boden, wenig sau-
erstoffhaltige Luft, Auge in Auge mit dem Publikum, 50° Raumtemperatur, Blut,
Schweiss, Tränen usw. Niko entledigte sich zwischendurch seiner Schuhe um
seine Bodenhaftung zu steigern und stürzte sich todesmutig zurück ins Ge-
schehen. Row ballerte im Rausch sein China durch aber sonst waren keine
größeren Verlust zu beklagen. Geschafft und zufrieden ließen wir danach die
anderen Bands auf uns wirken. DIATRIBE überzeugten einmal mehr mit einer
coolen straight-in-your-face Hardcoreshow und CRASH MY DEVILLE über-
raschten uns mit fetter Performance und richtig geiler HC/Emo/Screamo-Mu-
sik.
Randvoll mit Gerstensaft fuhren wir dann nach Beendigung des musikalischen
Teils des Abends zu der uns zugewiesenen Schlaflocation. Ja, einer war noch
nüchtern! Wir durften in einem gemütlichen Raum bei der Großmutter von Alex
von "Alericx-Booking" nächtigen. Es war warm, kuschelig und wir besprachen
im Vollrausch noch einige hochinteressante Dinge, bevor Björn uns die 2. Gra-
tisstunde in seiner besten Disziplin gab. Alles in allem hat sich die lange Fahrt
ins saarländische Saarland auf jeden Fall gelohnt und es hat viel Spaß gemacht! |
02/20/2005, MÜNSTER, BARACKE
Ein einsamer Sonntag
Nach der erholsamen aber kurzen Nacht in Honzrath genossen wir zunächst
ein sehr schönes Frühstück mit Alex und seiner coolen Oma. Herzlichen
Dank an dieser Stelle für die Gastfreundschaft! Leicht verkatert bahnten wir
uns dann unseren Weg raus aus dem ländlichen Saarland zurück Richtung
Norden. Die gute Stimmung wurde nur leicht durch eine kleine Erkältung un-
seres Transportvehikels getrübt, das uns ca. 2 Stunden mit Stottern auf der
Autobahn in Atem hielt. Dieses beruhigte sich allerdings nach einem Bonus-
schluck Motoröl wieder. Insgesamt waren wir sechs Stunden auf Deutsch-
lands Autobahnen unterwegs und kämpften uns tapfer durch diverse Schnee-
stürme. Der Magen wurde zwischendurch wieder an einer uns wohlbekannten
McD-Fütterungsstation gefüllt und wir erreichten wohlauf aber mit leichten
Gliederschmerzen Münster. Adrian glänzte im Stadtbereich mit seinem fah-
rerischen Können und brachte uns ohne Umwege sicher und wohlbehalten
ans Ziel.
Wie immer erwartete uns ein herzliches Wiedersehen mit den Novacainern und
unseren Leuten von Cityrat-Records in der berüchtigten "Baracke". Neugierig
wurden Tobis Gipsbein und Novacs neue Frisur unter die Lupe genommen. Da
es -wie immer in der Baracke- leider nix zu Essen gab, versorgten wir uns beim
Dönermann um die Ecke, der Robin mit seinem äußerst beeindruckendem Bedie-
nungstalent (Dönerzubereitungszeit: 21 Min.!) fast in den Wahn trieb. Niko
wurde mal wieder auf dem Frauenklo entdeckt…angeblich um Klosprüche zu le-
sen - jaja schon klar *hust*.
Nun stieg die Konzertrakete und NOVACAIN rockten locker-flockig mit einer
Extraportion Humor das ca. 25000 Mann starke Publikum warm. Der einge-
gipste Tobi schlug sich wacker und hielt das Konzert mit freundlicher Unter-
stützung seiner Krücken tapfer durch. Seine vermehrten Schreieinlagen ent-
zückten uns und ebneten den Weg für die Kölner PITFALL. Die kamen sehr
fett mit einem ordentlich massiven Hardcorebrett daher und brachten unsere
Köpfe in eine Nonstop-Nickbewegung. Dickes Ding. Nun waren wir an der Rei-
he und lieferten nach Augenzeugenberichten eine ganz amtliche Show ab,
aber glänzten nicht gerade mit super Sound. Pünktlich um 5 vor halb 11 be-
endeten die einheimischen Cops dann den Gig. Wir tauschten uns noch kurz
mit den sympathischen Pitfallern aus und bekamen noch einige coole Tips
und Adressen zugesteckt.
Thanx-a-lot! Mit der Vorfreude auf eine erneute Reunion mit Cityratcrew &
NOVACAIN machten wir uns dann totmüde auf den Heimweg…die eigenen
Betten warteten auf uns. Doch die Rückfahrt stellte sich als Lebensgefähr-
licher Auftrag heraus und wir entkamen nur mit einem konsequenten 20
km/h-Strategie dem Glatteistot. Björn verabschiedete sich jetzt von der
Minitour, weil er Montag wieder arbeiten musste. Nochmal herzlichen Dank
von uns allen für deinen unermütlichen Arbeitseinsatz, dass du es 3 Tage
mit uns ausgehalten hast und dass du so kurzfristig eingesprungen bist!!
Fazit: Es war ein netter, aber klassischer Barackenabend. |
02/21/2005, OSNABRÜCK, GZ ZIEGENBRINK
Monday ist my favorite time of year
So, schön im Eigenheim genächtigt, fein, fein. Frisch und erholt trafen wir
uns bei Niko und brachen gen Osnabrück auf. Diesmal mit dem etwas bes-
ser ausgestatteten Auto von Adrians Dad. Als Merchendiser war diesmal
Julia dabei. Die Fahrt war kurz und schmerzlos und primär wurde die Zeit mit
Tourdiary schreiben verbracht. Nun erreichten wir das "GZ Ziegenbrink"…der
Name des Veranstaltungszentrums ließ unsere Phantasie ausschweifen und
wir fragten uns unter anderem, wie er wohl zustande gekommen ist. Naja egal.
Das freundliche Ambiente und hilfsbereite Personal ließen uns auf einen schö-
nen Rock´n Roll Abend hoffen. Auf jeden Fall waren die Osnabrücker wesent-
lich musikinteressierter und erschienen trotz des ungewöhnlichen Wochenta-
ges zahlreich, was wir von den Münsteranern leider nicht berichten können.
Los gings dann recht pünktlich mit BOUNDLESS RAILS, die sehr amtlich vor-
legten und das Publikum in Stimmung brachten. Bemerkenswert hier die
Schlagzeugerin (!), bei der sich so manche männlichen Kollegen noch was
abgucken könnten. SIGHT UNSEEN mit dem super Sänger/Shouter Zacken,
der sein Talent auch unter anderen auch bei ALISON und DRIFTNET unter
Beweis stellte gaben danach ordentlich Gas und brachten das Auditorium
zum kollektiven Kopfnicken- very nice!
Nun waren wir an der Reihe und gaben alles, was die Bühne zuließ. Der Mix-
master hatte unser Monitorsetup nicht wirklich gut im Griff und wir starteten
im Halbblindflug durch. Aufgrund des begrenzten Platzangebotes brachte es
Rockmaschine Steffen sehr oft fertig die Overheadmikros des Drumsets knapp
an Robins Kopf vorbei an die Wand zu schmettern. Doch nette Helfer klebten
sie schließlich am Boden fest und stellten den Zustand ab. Was Münster nicht
an Zuschauern hatte, hatte Osnabrück nicht an Geld. Wir verkauften fast nix,
heimsten aber viel Lob ein. Es ergaben sich nette Gespräche mit den anderen
Bands und die Show wurde gewürdigt. Spannend und vor allem äußerst emo-
tional ging dann noch einen neue Runde unseres Bandinternen Kickertuniers
an den Start. Der Tisch war zwar leicht lädiert, aber noch spielbar. Robin führt
nun die Tabelle verdient vor Steffen und Niko an.
Jetzt hatten wir noch die Ehre ein Interview mit "Coreground" zu führen und
eine vielversprechende Connection zu Phil von WATERDOWN aufzubauen,
der sich ordentlich Zeit nahm uns etwas kennenzulernen, weil ihm unsere CD
sehr gut gefiel. Kurz vorm Aufbruch nach Hause fiel Robin noch auf, dass es
beim Gig sein Handy auf der Bühne geparkt hatte, welche natürlich inzwischen
ratzekahl leergeräumt war…die ersten Gedächtnisschäden aufgrund der Tour
machten sich bemerkbar. Zum Glück hatte Adrian das gute Stück vorher
gesichert und wir konnten beruhigt nach Hause cruisen. Wir verabschiedeten
Adrian mit besten Wünschen für seine mündliche Prüfung am kommenden Mor-
gen. So ist das "Rockstar-Leben" eben… während der Tour noch Unikram er-
ledigen- Respekt! Man macht schon allerhand Scheiß mit, wenn man in einer
Band spielt. |
02/22/2005, DÜLMEN, CAFÉ HG
Happy End
Alles klar, schön geschlafen, nächster Tag. Adrian hatte eine solide 2,0 in
seiner mündlichen gerissen und guter Dinge machten wir uns auf den Weg
zum finalen Showdown der 5-Tage-TheConsequenveOfIllusions-Mini-Tour.
Diesmal war auch endlich mal wieder unser eigentlicher Stammmerchmann
(mit 4 "m"?) Marvin mit an Bord. Die Abfahrt verzögerte sich leicht, denn die letzten vier Tage hatten Spuren
hinterlassen. In 30-Minuten-Abständen kleckerten die Bandleute verschla-
fen herbei und mit rund 60 Minuten Verspätung konnten wir denn endlich
Minden verlassen. Machte ja nix. Auch an diesem Tag mussten wir nicht
lange fahren und kamen schnell nach Dülmen, der malerischen Heimat von
Cityrat-Records und NOVACAIN. Adrian navigierte souverän ohne Hilfsmit-
tel wie ein junger Gott und brachte uns "Ich glaub´ durch den Torbogen da",
"Und dann da vorne ist schon der Nudistenparkplatz" fast pünktlich ans Ziel.
Tatsächlich warteten gegen 7 schon Leute vor dem "Café HG". Dort trafen
wir wie den Sonntag zuvor in Münster auf die Cityrat- und NOVACAIN-Crew.
Wie immer ein cooles Zusammentreffen. Fleißig wurde in dem fast vollständig
entmöbliertem Café noch der ein- oder andere Soundcheck erledigt und schon
war das Ding rappelvoll. Auch hier waren wir wiederum sehr positiv Überrascht,
wieviel doch an einem Dienstag abend gehen kann. Überraschend wurde auch
Nikos Frauenklo-Fetisch endlich Publik, als er zum 1. Mal bei einer seiner Fe-
tischschandtaten auf dem falschen Klo von einer weiblichen Zuschauerin über-
rascht wurde, muahaha.
DAILY REASON eröffneten dann das musikalische Feuerwerk mit einem so-
liden Punkrock-Rundumschlag und wärmten die ca. 80 Zuschauer ordentlich
auf. Unsere Freunde NOVACAIN folgten den Vibes und gaben dann Vollgas.
Ganz klares Heimspiel für die Jungs, die durch ihre Energie sofort einen bri-
santen Pogopit durch die Menge rissen, welcher einigen Biere und Korn-Cola
das Leben kostete. Der immer noch veletzte Tobi hielt auch diesmal gut
durch und sie topten ihre Münstershow um ein vielfaches. Gute Arbeit, wir
hatten alle viel Spaß! So, zum Schluß waren wir dran. Diesmal nahmen wir
uns zum Sound checken mehr Zeit als in Münster und bekamen ein für die
Umstände sehr gutes Ergebnis. Temperatur war ok, Stimmung super, Rock-
show gut. Dennoch hatte wir mit einigen unerklärlichen Phänomenen auf der
Bühne zu kämpfen...So wurden Niko, Adrian und Steffen von kleinen, aber har-
ten Elektroshocks geschüttelt, sobald sie sich den Gesangsmikros näherten.
Der beliebteste Weg der elektronischen Ladungen führete meist durch die
Lippen zu den Fingerspitzen. Vielleicht trieb ja gerade das die Pumpen zu
Höchstleistungen an, oder das super Puplikum, was uns mit diversen Sing-
alongs schmeichelte. Nur Steffen schien negativ beeinträchtigt worden zu
sein, denn er zerdepperte nicht nur etliche Bass-Saiten, sondern demolierte
fast noch Tills Leihbass und litt dann kurzfristig an Blindheit als er seinen
Ersatzbass auf der kleinen Stage suchte. Dennoch rettet er seine Ehre mit
tricky Showeinlagen und leichtem Kammerflimmern. Die Zuhörerschaft ehrte
uns dann noch mit unglaublich synchronen Zugaberufen wie wir sie noch nie
zuvor hörten, aber der LadenChef (man könnte auch Wirt sagen) machte uns
einen Strich durch die Rechnung. Schade, schade, aber man kann verstehen
das viele Nachbarn innerhalb der Woche nicht um ihren wohlverdienten Schlaf
gebracht werden wollen!
Erschöpft und zufrieden ließen wir dann den Abend im Kreise der netten Leute
ausklingen und packten zusammen. Als wir fahren wollten fehlte noch der Fuß-
ballgeile Steffen, den wir unweit in einer Gyrosbude mit TV entdeckten. Er hat-
te tatsächlich den Südländischen Besitzer bequtascht, seine Bude noch 15
Minuten länger zu öffnen, damit er noch die Highlights von Bayern-Arsenal se-
hen konnte. Kommentar überrflüssig. Die Endresultate der bandinternen Tour-
masterseries sehen wie folgt aus: Kickerchamp: Robin, Minigolfchamp: Steffen,
Navigationschamp: Adrian, Gesäßchamp: Niko. Auf der Rückweg ließen wir das
Erlebte der letzten 5 Tage revue passieren und zogen ein positves Fazit aus
unserem Trip. Wir haben wieder dazugelernt und wertvolle Erfahrungen ge-
macht. Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns während der Tour unter-
stützt und geholfen haben. Es war eine lustige und coole Zeit und wir hoffen,
bald wieder unterwegs zu sein. |
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