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THE CONSEQUENCE OF ILLUSIONS REVIEWS |
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REVIEWS "THE CONSEQUENCE OF ILLUSIONS" |
11/28/2005, JEROEN SNELDERS, YOU ARE NOT ALONE (NETHERLANDS)
It is possible that you know these guys from their former band Rent-A-
Tent (not the best name for a band if you'd ask me). They started as
kids playing punkrock but luckily enough their musical taste envolved
and hardcore and metal got within their interest. On "The Consequence
Of Illusions" they blended various styles such as hardcore, metal, emo
and punk. It's acatchy enormously rocking album with the emotions all
over it. Distance In Embrace is influenced by Thrice and From Autumn
To Ashes but managed to get a face of their own. The artwork is also
very well done and this band just blew me out of my chair. The mix of
vocals parts of both the guitarists and the bass player is not without
risk and it will probably be a reason for some kids to dislike this al-
bum but in my opinion it urns out really balanced and all the pieces
just fall in the right places. Very convincing second album, so check
this band out!
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09/14/2005, FRANKIE, FRKMAGAZINE
Das kommt schon sehr wagemutig daher, was Distance in Embrace da
abliefern. Wenn man es nicht wüsste, würde man sicher nicht sagen,
dass diese Band fast aus der Mitte von Nirgendwo kommt... genauer
gesagt aus Minden, was meiner professionellen geographischen Ein-
schätzung irgendwo bei Braunschweig liegen dürfte und ich glaube ich
liege fast richtig. Äußerst fett produziert, das fällt direkt auf... sehr
metallastige Gitarren, die sich ständig die Tonleiter rauf und runter be-
wegen, erinnert mich ein wenig an Days in Grief, nur die klingen eingän-
giger und melodischer... Distance in Embrace dafür irgendwie interessan-
ter. Der Gesang ist teilweise etwas punkig angehaucht, strotzt bei ge-
waltigeren Passagen aber nur so vor Aggression und Intensität. Ich
muss ehrlich sagen, so eine Aufnahme hab ich lange nicht mehr bei
einer deutschen Band gehört... das wirkt fast schon unglaubwürdig;)
„The Consequence of Illusions“ zeigt eine Menge Potential, das man
aber immer noch weiter ausschöpfen kann, ja eigentlich muss... alles
andere wäre eine Verschwendung!!! Auch wenn das nicht wirklich
meinen Musikgeschmack wiederspiegelt, bin ich sehr angetan.
Einzigster Kritikpunkt ist der leicht emolastige Gesang, der an man-
chen Stellen in der Art und Weise etwas leiert und in verschiedenen
Songs immer wieder auftaucht und das Ganze etwas monoton macht.
Dennoch großartiges Album!
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09/03/2005, ANDREAS GEHRINGER, PITFIRE (SWITZERLAND)
Eigentlich wurde es ja schon in nahezu jedem Review über diese
Scheibe mindestens einmal erwähnt. Und trotzdem muss ich es
einfach auch noch loswerden: Ich bin so froh darüber, hat sich die
Band für eine Namensänderung entschieden. Oder mal ehrlich, wem
würde ein Review von Rent-A-Tent schon in die Augen stechen? Und
wenn, wer würde es dann lesen wollen? Somit haben sich die vier
Rocker aus Minden einen grossen Gefallen getan und sich schon mal
vor ersten Vorurteilen abgesichert. Die nächsten Vorurteile machten sich allerdings schon wieder bemerk-
bar, als ich folgendes las: „…, due to this, the band developed their own,
unmistakable style of music.“ Hätte ich für jedes Mal wo eine Band die-
sen Spruch von sich liess eine Cd von ihr gekriegt, ich besässe wohl
die umfangreichste Plattensammlung auf Erden. Nun aber genug rumge-
quaselt, denn wenn, dann wollen wir ja Musiker aufgrund ihrer Werke an
den Galgen hängen, nicht wegen stereotypischen Aussagen oder ko-
mischen Bandnamen. Und wer in diesem Fall den Knoten schon geknüpft
hat, darf ihn getrost wieder lösen: Die vier Jungs tischen uns hier nämlich
ein ganz ordentliches Menu auf, das Leuten aus einem gewissen Genre
kaum noch Wünsche offen lassen kann. Doch wo beginnen bei dieser
bunten Mixtur aus Leckereien? Ok, als erstes überrascht uns der Kellner mit metallastigen Riffs, gewürzt
mit reichlich Melodie. Direkt danach dringt schon der Duft des Core durch
die Küchentür. Die Sprache ist von fiesem, emotionalem Geschrei, wel-
ches stellenweise an keifende Zwerge mit Sonnenbrillen erinnern mag.
Wirkt bloss viel cooler. Kaum davon gekostet, wird uns eine üppige Por-
tion Punkrock mit sehr melodiösem und catchy Gesang vor die Nase ge-
halten. Hört sich aufdringlich an, ist es Stellenweise auch. So ist der Ge-
sang, beziehungsweise die Stimme bei manchen Bissen wirklich mehr als
nur etwas nervtötend, doch komischerweise lässt sie sich im ganzen Ge-
füge (meistens) gut kaschieren, womit man darüber hinweg sehen darf.
Der folgende Teil des Menus ist mehr oder weniger absehbar. Genau, die
emotionale Beilage fehlt noch und wird von unseren vier Chefköchen wirk-
lich liebevoll in den ganzen Festschmaus mit eingeflochten. Natürlich man-
gelt es auch nicht an gepfeffertem doublebase Geballer mit den folgenden
Moshparts zur Abrundung des Ganzen. Alles in allem also ein wirklich so-
lider Festschmaus für Freunde würzigen Geschmacks mit kreativer Ab-
wechslung. Zumindest keine Scheibe für die unteren Fächer des Regals.
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08/10/2005, MIKA, STRAFRAUMPOGO
Der Schriftzug ist in der gleichen Schriftart wie von Free Living Insa-
nity, wenn mich nicht alles täuscht. Das Layout erinnert auch etwas
daran, schöne Aufmachung. Alle Texte, viele Photos, sehr schönes
Booklet. Nach jedem Song immer ein Zitat von irgendeiner berühmten
Persönlichkeit (u.a. Goethe, Borchert ... nicht schlecht, da hat jemand
im Deutsch-Unterricht was gelernt ...). Die Band hieß bis vor kurzem
Rent a Tent, und kommt aus Minden. Naja, das sagt erstmal wenig über
die Musik und die ist irgendwo zwischen Hardcore, Emo und Metal.
Also irgendwie eine Kombination, die momentan ja so ziemlich angesagt
ist. Ab und zu wird geschrien, normaler Gesang überwiegt. Gefällt mir
eigentlich gerade sehr gut, könnte ab und an sogar kreischiger sein.
Kein 08/15 Metalcore, sondern guter Emohardcore. Treibend, schnell,
melodisch ... dann vertrakt, ach, ich glaube die CD wird noch öfter laufen.
Tipp! (P.S.: My very own heart klingt ab und an wie Marihuana ... aber
vielleicht auch nur für meine Ohren ...)
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06/02/2005, RALF, KINK RECORDS
Distance in Embrace kommen aus Minden und dürften einigen unter
euch vielleicht unter dem Namen Rent-A-Tent bekannt sein. Unter
diesem Namen hatte die Band 4 Demos und einen Longplayer veröf-
fentlicht. 2004 entschied man sich dann, den Namen in Distance in
Embrace umzubenennen und nahm das neue Album "The consequence
of illusion" auf. Aber nicht nur der Name hat sich geändert, sondern auch musikalisch
kann man eine riesen Veränderung ausmachen. Rent-A-Tent gingen
eher in die Melody-Core Richtung, Distance im Embrace gehen dage-
gen eher in die Emocore Richtung. Schnellerer Emo mit Screamo, Metal
und Punk-Rock Elementen. Gefällt mir wirklich gut. Dadurch dass ne-
ben sehr schnellen Songs mit kreischendem Gesang auch mal langsa-
mere Nummern mit mehrstimmigem Gesang auf dem Longplayer vertre-
ten sind, kommt das Album sehr abwechslungsreich rüber und wird zu
keinem Moment langweilig. Dazu kommen intelligente, persönliche Tex-
te und fertig sind 11 verdammt gelungene Songs. Auch die Aufmachung der CD ist sehr nett geworden. Im dicken Booklet
findet man neben einigen Fotos der Band auch die kompletten Texte.
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05/20/2005, MAKS, RILBFHPA
Die vier Mindener werfen mit THE CONSEQUENCE OF ILLUSIONS ihr
zweites Machwerk auf den Markt. Wem der Name überhaupt nix sagt, der
sei vielleicht zufrieden gestellt mit der Info, dass die Herren bis vor kur-
zem noch unter dem Namen RENT-A-TENT durch die Lande zogen.
Das Album (11 Stücke in 39 Minuten) bietet einen Mix aus Emo, Hard-
core, Metalcore, angereichert mit einem Schuss Punkrock. Als ich das
gelesen habe, war ich erstmal skeptisch muss ich zugeben, dafür aber
jetzt umso mehr positiv überrascht. Schon der Opener "Ambush" erzeugt
in meinem Kleinhirn ein "oh!" - und so geht es munter weiter. Um die
ganze Bandbreite der Kapelle dazulegen, sei hier mal das über grosse
Strecken eher "punkpoppige" "Note on a tear of pad" erwähnt, was mir
persönlich ebenso gut gefällt (sehr schön übrinx zu dem melodischen
Gesang der Schreichor im Hintergrund - kommt grossartig!). Also ein
durch und durch sehr abwechslungsreiches Werk mit sehr imponieren-
dem Gesang. "Hier ist für jeden was dabei" klingt in meinen Augen ei-
gentlich nicht wirklich wie ne gute Werbung - mir gefällt das Teilchen
auf jeden Fall als Gesamtwerk, ne wirklich nah gehende Mischung, die
ich jedem nur empfehlen kann. Würd ich verdammt gerne mal live se-
hen, hoffe die Gelgenheit ergibt sich bald mal.
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04/11/2005, ROTTEN HEINI, WANKER FANZINE
Ach du scheiße, wie soll ich das denn formulieren bezüglich des Sounds?
Also die Jungs haben ihre Hausaufgaben an den Instrumenten aber mehr
als bestanden. Das ist ja ein Feuerwerk, daß ich ne Gänshaut bekomme. .
Ich kenne keine ("Underground"-Band) die es spieltechnisch mit D.I.E.
aufnehmen könnte. Der Schlagzeuger ist wahrscheinlich ein Sohn von Me-
tallica oder Slipknot und der Rest auch irgendwelcher bekannter Größen.
Der komplette Sound ist so klar & gewaltig und bringt die Spielfreude trotz-
dem völlig durch. Ein Gemisch aus Punk, HC, Emo und einer Prise Metal-
core der besonderen Art. Melodischer Gesang mit wütendem "den Gefüh-
len freien Lauf lassen"-Schreigesang. Hier ist echt alles und für jeden was
vertreten. Peinlichkeiten oder Klischees sucht man vergebens. Ich könnte
jetzt noch stundenlang so weiter schreiben und würde den genauen Punkt
immer noch nicht getroffen haben. Die Band hieß früher übrigens Rent-A-
Tent und gründete sich im Jahre '98. Hier gibt's 11x mal geballte Power
und wahrscheinlich hört man beim 10ten mal hören immer noch was neues
raus. Nicht gerade Musik die man im Hintergrund hören kann, aber sehr
faszinierend ist. Für Vergleiche fehlt hier der Platz, den ich müsste min-
destens 20 Bands aufzählen und es würde trotzdem nicht genau passen.
RESPEKT !!!
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04/09/2005, MICHAEL KOMJATI, SLAM ZINE (AUSTRIA)
Neuer Name, neues Glück. Ob Letzeres den vier jungen Herren von DIS-
TANCE IN EMBRACE mit ihrem alten Namen hold gewesen wäre, sei da-
hin gestellt. Ich persönlich hätte sie als RENT-A-TENT vermutlich nicht
einmal ansatzweise ernst genommen. Dabei ist das Emo-Konglomerat des
deutschen Quartetts ohne Probleme im oberen Bereich dieses Genres an-
zusiedeln. Wie bzw. wo in Bezug darauf die Grenzen zu ziehen sind, vermag
sowieso niemand mehr genau zu sagen. Fest steht, dass die Knaben was
können. Zwei können singen, einer kann sogar ein bisschen schreien und
ein Vierter ist völlig zurecht hinter der Schießbude platziert. Und der ist
auch der Grund, warum auf dem Beipacktext mit dem Verweis auf Metal-
core gar nicht so sehr daneben gehauen wurde. Natürlich sind die Jungs
immer noch weit davon entfernt, massenhaft Circle-Pits kreisen zu lassen,
aber das ist ja auch nicht ihre Intention, denke ich mal. Dafür wurde auf
eben jenem Pressetext der Begriff Punkrock für meine Verhältnisse etwas
zu wenig strapaziert, immerhin machen einen großen Teil von "The Con-
sequence Of Illusions" doch noch recht liebliche Arrangements aus. Was
überhaupt nicht mit einer Erwähnung bedacht wurde, ist der mittlerweile
auch schon wohlbekannte Screamo, denn was anderes fällt mir zum Zu-
sammenspiel von Gekreische und Gesinge momentan nicht ein. Man sieht
also, leicht hat man es nicht mit einer genauen Lokalisierung dieser vier
Buben, was aber nicht zwangsläufig eine schlechte Sache sein muss.
Wenn da was vorhanden ist, dann eine Menge Potential.
7,5/10
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04/08/2005, MICHAEL, KASINO ROYAL
Bei DISTANCE IN EMBRACE zeigt sich, dass es sich lohnt, wenn Band
und Label an sich glauben und sich von negativer Kritik nicht beeinflus-
sen lassen, sondern an sich arbeiten und ihr Ding durchziehen.
Unter dem Namen Rent-A-Tent haben die gleichen Herrschaften bereits
einige Veröffentlichungen herausgebracht, darunter auch ein eher mittel-
mäßiges Debüt-Album. Trotzdem konnten sich die vier durch konstantes
Spielen einen ziemlich guten Ruf als Live-Band erarbeiten und auch das
Album ist mittlerweile fast ausverkauft. Dadurch konnte sie eine Menge
an Erfahrung sammeln und hat sich um einiges weiterentwickelt. So kam
es dann auch, dass die BAnd selbst sich nicht mehr so richtig mit ihrem
damaligen Sound identifizieren konnte, was schließlich dazu führte, dass
sie sich umbenannte und unter neuem Namen dieses Album einspielte.
Und vergleicht man die alten Sachen mit "The Consequence Of Illusions",
wird ziemlich schnell deutlich, dass die Band hier einen Quantensprung in
ihrer Entwicklung vollzogen hat. Weg von unstrukturiertem Skatepunk mit
allen möglichen weiteren Einflüssen zu druckvollem Emo/Screamo-Core
mit ein wenig Punk- und Metalanleihen verfeinert. Der Opener "Ambush"
zeigt gleich wo es langgeht und lässt einen erstaunt feststellen, wie viel
Power die Band entwickelt hat. Überhaupt können DISTANCE IN EM-
BRACE ziemlich überzeugen, von mehrstimmigen Gesang über die Gitar-
renarbeit bis hin zur Rhythmussektion stimmt hier fast alles.
Mit diesem Album werden sie sich sicher einige neue Freunde erspielen.
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04/07/2005, LAURI WESSEL, OX-FANZINE
DISTANCE IN EMBRACE sind niemand geringeres als die Mindener
RENT-A-TENT, die ihren Namen nach den Aufnahmen zu "The Conse-
quence Of Illusions" änderten. Und das ist nur gut, denn zu diesem Al-
bum würde RENT-A-TENT als Bandname so gar nicht passen. DISTANCE
IN EMBRACE sprengen mit "The Consequence Of Illusions" locker den
Rahmen dessen, was man von RENT-A-TENT erwartet hätte, das Album
ist vielschichtig, überraschend emotional, abwechslungsreich und tiefgän-
gig. Mit dem Opener "Ambush" gibt es einen sehr harten, metal-lastigen
Song, an anderen Stellen werden die Mindener ruhiger, bringen Pianos, Emo-
und Indie-Elemente ein, oder werden punkiger. Auch die beiden Sänger/
Gitarristen Adrian Reinboth und Nikolai Falke schaffen das Wechselspiel
aus Gesang (Adrian) und Schreien (Nikolai) gut. Mal wirken DISTANCE IN
EMBRACE wütend und aufgekratzt, mal ruhig und nachdenklich. Man hat
aber an keiner Stelle das Gefühl, dass es sich hier um eine Band handelt,
die diese Musik macht, weil sie gerade angesagt ist. Denn auch wenn man
DISTANCE IN EMBRACE guten Gewissens mit frühen WATERDOWN und
FROM AUTUMN TO ASHES - also einem Sound, der sich gerade großer
Beliebtheit erfreut - vergleichen kann, so sind sie nicht glatt geschliffen
und bieder (und nein, das soll nicht heißen, dass WD oder FATA bieder
oder glatt geschliffen sind). In ihren Songs schwingt eine gute Portion Wut
bzw. ehrliche Emotion mit. Ein gutes Album, das auf sehr sympathische
Art und Weise beides miteinander verbindet!
8/10
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03/23/2005, WALTER REGGIANI, FIRE ALIVE (ITALY)
Distance In Embrace music is very particular, melodic singing mixed with
screaming furious vocals, trash riffs combined with clean parts...wow some-
thing nearly never heard before! Everything I could find in this band, and played totally good, passionate.
After many demo-recordings and compilations the band released their first
full-length "Strangeland", in May 2003 on the German label "Cityrat-Re-
cords". This album, "The Consequence Of Illusion", was produced by Lars
Oppermann, out on Cityrat Records and Horror Business Records. The art-
work looks nice, original in the graphic: is really well made and attracted me
very very much..isn't easy in the underground scene find something very
very good and fine..eheh.. Yeah Distance In Embrace are the perfect ex-
pression of mix screaming and clean vocals, heavy and melodic elements
together: they do it really like an art. Distance In Embrace seems me a lit-
tle bit also like Thrice (and Taking Back Sunday in the melodic singing) in
such moments, however keeping always their originality. This is pure post-
hardcore, supported by an heavy sonority giving such a big impact to every
song.....always passionate!!! The Recording is very good, of high quality. This guys are totally ready for
hitting Europe up and down!!! If you are searching for something concretely original, modern and passio-
nate...well Distance In Embrace are made for you!!
7,5/10
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03/16/2005, DANIEL, SOUTHSPACE
Wer schon mal versucht hat ein Zelt zu mieten – und mal im Ernst, wer
von uns hat das noch nicht? - der dürfte von dieser Band schon mal ge
hört haben, als er nach der geeigneten Homepage gesucht hat. Nicht etwa,
weil Distance in Embrace DER Name für Zeltvermietung in Deutschland
ist, sondern, weil die Band zuvor „Rent a Tent“ hieß.
Man hat gut daran getan sich umzubenennen! Passt auf jeden Fall viel
besser zur Musik. Auf “The consequence of illusions” wird, wie auch schon
auf dem Vorgänger „Strangeland“ (Rent a Tent), 1A Screamo geboten.
Emo, Punk und Hardcore ergänzen sich sinnvoll und verschmelzen zu ei-
nem gelungenen Ganzen. Was auffällt ist, dass sich die Elemente der drei
Musikrichtungen tatsächlich in JEDEM der Songs finden. So geht’s dann
relativ zügig durch die 11 Tracks und gibt keine reinen Emo-Schmacht-
Song-Pausen. Und im Unterschied zu manch anderer Band dieses Genres,
besteht so nicht die Gefahr, dass die Linien, des, beim einen Song frisch
aufgemalten Edding Kreuzes, beim nächsten, durch Tränen und Rotz schon
wieder verwischen. Konsequent.
Die Produktion ist gut. Der Gesang klingt leider an einigen, wenigen Stellen
etwas dünn. Aber darüber kann man, im Großen und Ganzen, hinwegsehen
denke ich. Gefällt mir mit jedem Durchgang besser...
8/10
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03/14/2005, AGONIZING SCREAM, TRUESIDEMUSIC
RENT-A-Tent melden sich zurück und das mit neuem Namen. DISTANCE
IN EMBRACE heißt die Band und bietet wohl alles was man sich vorstellen
kann. Von Punkrock, Emocore, Emo bis Metalcore ist wirklich alles zu fin-
den. Wer sich nun den Stil den sie spielen ziemlich überladen vorstellt und
kaum definierbar liegt weit daneben. Die Stücke können alle überzeugen
und das vor allem durch ihre Abwechslung. Elf größtenteils schnelle Punk-
rock, Emocore Stücke, bei welchen teils gesungen teils geschrieen wird.
Dazwischen finden sich des Öfteren ruhigere Passagen. Was mir beson-
ders gefällt ist sind die häufigen Double Bass Attacken, welche man bei
Emocore Gruppen eher selten hat. Vor allem nach ruhigen Abschnitten.
Das Schlagzeug auf der Platte ist wirklich der Hammer. Dazu kommt noch
diese geile Gitarre, welche spielend von Metal, Emo zu Hardcore Riffs
wechselt. Vergleichen lässt sich das höchstens mit den ersten Werken
von FUNERAL FOR A FRIEND, als diese noch etwas mehr in Richtung
Metal gespielt haben. Vor allem „Tomorrow seems quite far“ erinnert mich
stark an sie. Ansonsten wäre noch THRICE oder AIDEN als Vergleich zu
nennen. Schon der erste Titel „Ambush“ verspricht einiges. Stark Screamo
lastig und schnell klingt er etwas wie BOY SETS FIRE, was vor allem am
Shouter liegt. Wer den Genremix aus Emo, Punk und Hardcore mag sollte
unbedingt mal reinhören.
8/10
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03/04/2005, SIMON SCHLAUTMANN, COREGROUND
Im Jahre 1998 gründeten sich die vier Jungs, die uns hier ihr neues Album
"The Consequence Of Illusions" präsentieren. Anfangs bereicherten sie die
Musikwelt unter dem Namen "Rent-A-Tent". Das erste Album von Distance
in Embrace erschien im Mai 2003 mit dem Namen "Strangeland" auf "City-
rat- Records". Nun aber zur Musik. Emo, Punk und Hardcore miteinander zu kombinieren ist mittlerweile sehr
modern geworden. Umso schwieriger ist es als Band, seinen eigenen Stil zu
entwickeln. Distance in Embrace haben es dennoch geschafft. Geniale Über-
gänge von ruhigen Melodie- Parts zu brachialen Bassdrum- Gewittern über-
zeugen den Hörer. Distance In Embrace sind am besten vergleichbar mit
Bands wie Days In Grief oder zum Beispiel Jairus. Das Line- up der neuen CD
ergibt alles in allem eine runde Mischung. Das sie verstehen, wie man mit Emotion auf der Bühne steht und das sie wis-
sen wie man langweiliges Rumstehen vor der Bühne verhindert haben sie mit
bis jetzt knapp über 100 Shows bewiesen. Wenn ihr noch mehr über Distance In Embrace wissen wollt klickt auf www.dis-
tanceinembrace.com . Seit Weihnachten 2004 könnt ihr euch das Album so ziemlich überall anhören.
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03/03/2005, CHRISTIAN, HANDLE ME DOWN
Schau mal einer an, denn obwohl mir der Name DISTANCE IN EMBRACE
rein gar nichts sagt, offenbart das beiliegende Info-Blättchen doch zu Be-
ginn einen Namen, der mir dann doch bekannt ist. RENT-A-TENT lagen
mit ihrem Album „Strangeland“ mal vor einiger Zeit auf meinem Tisch bzw.
in meinem CD-Player und veröffentlichten ein für Punkrock-Verhältnisse
sehr abwechslungsreiches Album. RENT-A-TENT gibt es nun nicht mehr,
dafür aber DISTANCE IN EMBRACE. Alte Mitstreiter, neuer Name und
zumindest ein Album, das ich, wenn ich „Strangeland“ zum Vergleich nehme,
nicht zwingend erwartet hätte. Die Band geht einige Wege weiter als noch
unter alter Flagge und überfällt den Hörer mit den unterschiedlichsten mu-
sikalischen Wegrichtungen, die weitgehend gekonnt zu einer eigenständigen
Note vereint werden. Der Opener „Ambush“ ist ein schnelles, hartes Stück
Musik mit fast durchgängigem Schreifaktor und erinnert mich irgendwie
zwangsweise an die letzte DAYS IN GRIEF. Melodien, gepaart mit Schrei-
attacken und zwischendurch klarem Gesang gibt es zuhauf und auch DIS-
TANCE IN EMBRACE erfinden das Rad nicht neu, doch darf man sie nach
genauerer Betrachtung auch nicht vorschnell in irgendwelche Ecken drän-
gen. Denn sobald man dies nach dem erwähnten Opener und dem folgen-
den Schrei-/Gesang Wechselspiel „Tomorrow seems quite far“ tun möchte,
zeigt die Band einem mit „My very own Heart“ den Mittelfinger und schlägt
eher altbekannte Punkrockpfade ein, die hier und da durch kräftiges Schrei-
en untermalt werden. Bei „Note on a Tear-Off Pad“ wandelt man auf METAL-
LICA´s Spuren und gibt Instrumental-Metal Parts vom Besten, bei denen
ein Song auch schon mal fünf Minuten dauern kann. Kein Einzelfall im Übri-
gen. So abwechslungsreich die erste Hälfte von „The Consequence of Illu-
sions“ ist, gleiches gilt auch für den zweiten Teil. Hier eine deftige Mixtur
aus Hardcore/Emo/Screamo, dort dann wieder straight gespielter Punk-
rock. DISTANCE IN EMBRACE wissen auf ihrem Debüt alles andere als zu
langweilen und legen hier ein mehr als beachtliches Debüt vor.
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03/03/2005, TORBEN, ALLSCHOOLS NETWORK
Vielleicht ist jemandem die Mindener Punkrock Combo RENT-A-TENT ein
Begriff? Wenn nicht, ist das auch nicht so schlimm, denn das 1998 gegrün-
dete Quartett firmiert seit neustem unter dem Namen DISTANCE IN EM-
BRACE. Mit dem neuen Bandnamen hat sich auch der Sound der Band ein
ganzes Stück verschoben. Das sich dabei der gerade gut laufenden Misch-
ung aus Emo, Hardcore, Punk und Metal bedient wurde lässt zunächst nicht
auf ein besonderes Hörvergnügen hoffen, doch DISTANCE IN EMBRACE
warten auf ihrem Debüt, "The Consequence of Illusions", mit jeder Menge
eingängiger Passagen auf, die gelegentlich von Double Bass Salven durch-
zuckt, oder ordentlich vorangepeitscht werden. Ansonsten bewegt man sich
gerne im melodischen, nicht zu temporeichen Punkrock, der besonders durch
das Organ von Frontmann Adrian geprägt wird. Seine recht hohen Emo-Ge-
sangslinien werden von geschrienen Parts durchbrochen zu denen sich dann
auch experimentellere Muster im Songwriting gesellen. Spielereien mit clea-
nen Parts oder Pianomomente dürfen an dieser Stelle natürlich auch nicht
fehlen und so überzeugen DISTANCE IN EMBRACE mit einem mitreißendem
Debüt unter neuem Namen – wie hießen sie nochmal zuvor?
7/10
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02/19/2005, NASTY, BORDSTEINKANTE
Distance In Embrace kommen aus Minden und machten zuvor unter dem Na-
men Rent-A-Tent Mucke, soviel zu den Fakten. Auf ihrem Debütalbum machen
die Jungs schwer abwechslungsreiche Musik, von Hardcore (Boys Sets Fire)
über Screamo (Children Of Fall) bis hin zu Emo (Jimmy Eat World) ist alles
dabei. Der Gesang kommt am besten wenn geschrien wird, dazu ein Gitarren
Gewitter und ein Double Bass Inferno. Die Aufmachung ist schwer edel, kann
ich alles in allem nur empfehlen wenn man auf härtere Töne steht.
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02/16/2005, MARKUS, RUN AMOK
Oha, jetzt ist es soweit. Es gibt eine Emo Band die mich nicht von Anfang
an zu 100% ankotzt. Da muss auch der härteste Asi mal insich gehen. Nun
gut, so schlimm ist es dann doch nicht. Distance in Embrace machen eben
Emo. Emo ist in. Emo ist ziemlich Hip. Kleine Mädchen mögen Emo. Ich
verabscheue Emo. Allerdings muss ich dieser zumindest zugestehen, dass
sie eine gewisse Eigenstängigkeit haben, es klingt nicht nach der 280tau-
sendsten Ami Emocore Cover Band. Und genau deswegen möchte ich die
Band nicht gleich in der Luft zerreissen, da ich sicherlich erkennen kann,
dass die Jungs musikalisch wirklich was drauf haben. Von daher erlaube
ich mir mal diese Band Freunden des Emos zu empfehlen. Ein wirkliches
Urteil maße ich mir nicht an, dafür verstehe ich zu wenig von emotionaler
Musik. Punkrock machen andere.
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02/14/2005, STEFAN, VOICE OF REASON
When I read in the info sheet that came along with this CD that Distance in
Embrace would play a mix of Emo, Hardcore and Metalcore I was like "Yawn!"
I mean there are so many bands around these days that play EXACTLY this
kind of music, and - sad but true - most of them sound the same and lack of
originality. Well, somehow Distance in Embrace are nice. I have the impression
that this band is really into what they are doing. Starting with the good layout
of the CD, the sound quality and finally the songs. I mean it's kind of hard to
come up with something original when a mixture of both screaming and clean
vocals, heavy parts and melodic elements determine your sound. And even
though Distance in Embrace don't come up with something outstanding, "The
consequence of illusions" is at least solid and better than a lot of bands of this
genre. They have some really cool bass and drum parts and some small Punk
Rock influences on this album, and maybe that's what makes them interesting.
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02/12/2005, FLORIAN KÖHLER, COREGROUND
Och nö, nicht noch so ne Emoband, die auf den überfüllten Zug aufspringen
will! Das denken viele wahrscheinlich beim ersten Betrachten eines so "emo-
typischen" Bandnamens. Nimmt man diesen jedoch genauer unter die Lupe,
wird schnell klar, dass die Initialen das englische Wort "die" ergeben. Genau
DAS macht diese Band aus. Brachialen Hardcore und Metal bringt das Quar-
tet spielend mit gefühlvollen Emoparts und popigen Punkriffs unter einen Hut.
Vom ersten Song an peitschen die Mindener ihre Songs nach vorn. Mit ein-
gängigen Gitarrenriffs und Basslinien, gepaart mit melodischen zweistimmigen
Gesangslinien, und druckvollem Geschrei versucht der Vierer das Audiotorium
mitzureißen. Über weite Strecken versteht "the consequence of illusion" zu
überzeugen. Einige Parts hören sich jedoch etwas überladen an, was nicht hei-
ßen soll, dass das Songwriting schlecht ist. Es lassen sich vielmehr die Moti-
vation und das Ideenarsenal der 4 Musiker raushören. Aber manchmal ist we-
niger doch eben mehr. Eine Investition in diese Platte lohnt sich auf jeden Fall.
Bis dieser Silberling langweilig wird, ist wohl schon der Nachfolger draußen.
Das Teil kommt mit einem Booklet, dessen Artwork sich echt gewaschen hat!
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02/12/2005, STEFAN KERSTEN, SWEET JANE MUSIC
Distance In Embrace aus Minden hießen vorher Rent-A-Tent und waren unter
diesem Namen seit 1998 unterwegs. Bis sie dieses Album aufnahmen. Offen-
sichtlich haben sie selbst gemerkt, was sie damit für einen riesen Schritt getan
haben. Immerhin war die Konsequenz, die Geschichte hinter sich zu lassen und
den alten Namen abzulegen. Was die Jungs hier bieten hat mit deutschem Schulhof-Punkrock nichts mehr
gemein. Metalcore, Emo, Hardcore und Punkrock wie ihn Distance in Embrace
auf „The Consequence Of Illusions“ bieten, findet man in dieser Qualität sel-
ten in einheimischen Proberäumen. Melodischer Punkrock wird mit Doublebass
und Metalgitarren gepaart, wütender Schreigesang mit melodischem Emo-Ge-
schmachte. Und dafür, dass die Band wohl guten Gewissens als unbekannterer
Act eingestuft werden darf, muss man ihnen ein Händchen in Punkto Songwri-
ting attestieren. Auch der Sound den man in den „Jangland Studios“ in Hanno-
ver hinbekommen hat, ist mehr als anständig. Natürlich wird hier in beider Hinsicht nicht ganz das Niveau der amerikani-
schen Screamo-Vorbilder erreicht, dafür hängen DIE manchmal noch zu sehr
am guten alten Punkrock. Aber vor allem dort, wo der für die Schreihals-Tätig-
keit zuständige Gitarrist Nico ordentlich seine Stimmbänder strapaziert und
man sich an komplexere Songstrukturen wagt, offenbart die Band großes Po-
tential. Der Opener „Ambush“ ist ein sehr überzeugendes Beispiel. Dass man
auch vor Genrefremden Elementen keine Angst hat und die auch nicht zu ha-
ben braucht zeigt etwa das ruhigere „Lines Were Drawn, Sides Were Taken“. Mit etwas mehr Geld für eine fettere Produktion und noch einem Tick mehr
Übung könnte die Band locker im internationalen Vergleich bestehen. Sie
sind mit „The Consequence Of Illusions“ jedenfalls schon recht nah dran.
Allein das ist bei einer so jungen deutschen Band verdammt selten.
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02/09/2005, TITO WIESNER, WASTE OF MIND
Distance in Embrace sind keine wirklich neue Band, sondern können bereits auf
eine ganze Reihe von Veröffentlichungen zurückblicken - allerdings bisher unter
dem etwas unglücklichen Namen Rent-A-Tent. Da man sich aber im laufe der
Zeit mit dieser Bezeichnung selbst nicht mehr wohl fühlte, entschied man sich
für einen neuen Namen und nahm ein neues Debütalbum auf - und das stellt alle
bisherigen Releases der Band locker in den Schatten.
Los geht’s mit hymnischem Hardcore-Punk im Stile von Strike Anywhere, aber
schon nach wenigen Minuten zeigt sich, dass Distance in Embrace keine Band
sind, die sich gerne auf eine Musikrichtung festlegen lässt. Das Album steckt
somit voller Überraschungen - aggressives Gekeife und ziemlich schnell ge-
knüppelte Songs mit melodischen Old-School-Gitarren gibt es ebenso wie einen
Ausflug ins Skatepunk-Genre oder eine Fast-Ballade in schönster Jimmy-Eat-
World-Emo-Manier; auch Boy Sets Fire oder The Used kann man heraushören,
und trotz der vielen offensichtlichen Einflüsse klingt "The Consequence of Illu-
sions" nicht nach einer bloßen Kopie - die Mischung macht es eben. Beacht-
liche und mitreißende Platte einer Band, die die besten Jahre noch vor sich hat.
7/10
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02/09/2005, MICHA, SELLFISH
Bandname, Albumtitel und Artwork legen die Vermutung nahe, dass wir es bei
dieser jungen deutschen Band mit einer Emocore-Formation zu tun haben. Und
tatsächlich: Kreisch-Vocals treffen auf cleanen Gesang, Metalriffs auf melo-
dische Hooks, frickelige Passagen auf straighte Rockparts... die Zutaten sind
bekannt und hier allgegenwärtig. Trotzdem würde man DISTANCE IN EMBRACE
aus Minden Unrecht tun, wenn man ihr Debüt als reines Plagiat von BOY SETS
FIRE oder THRICE bezeichnen würde. Denn handwerklich ist "The Consequence
Of Illusions" verdammt gut gemacht. die vier Herren - allen voran Bassist Stef-
fen Kelle - sind richtig fit an ihren Instrumenten und haben unter dem früheren
namen RENT-A-TENT schon einiges an Erfahrungen sammeln können. So ent-
standen elf spannende Songs, die dem eigentlich totgedudeltem Genre mit tol-
len Gitarrenharmonien und anderen gelungenen Details neues Leben einhauch-
en. Gut kommen beispielsweise die tollen Breaks, ein paar dezente elektronische
bzw. akustische Interludes oder balladeske Klänge auf dem Piano - dank wel-
cher die elf teilweise etwas Melodycore-lastigen Tracks aufgelockert werden.
Fazit: für ein Debütalbum ist "The Consequence Of Illusions" prima gelungen
und dem Großteil der amerikanischen Acts, die hierzulande den Markt überflu-
ten, ohne Frage vorzuziehen.
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02/09/2005, MARCIA, HARTBOILED
ok, ich schätze, das sollte wohl sowas werden, wie Aiden, gemischt mit, errrrm,
killswitch engage oder The Hurt Process, eben irgendeiner band mit diesem style
den man eben ständig um die ohren bekommt: "emocore//metalcore, cleaner Ge-
sang, Gebrüll". Auch wenn ich ebensolche Sachen eher nicht mag, kann man eben
genannten Bands eine gewisse Musikalität nicht abschreiben, ok, soviel dazu.
Distance in embrace waren früher wohl bekannt als Rent-a-tent, haben sich nun
aber umbenannt, auch gut. Die Gitarren sind teils ziemlich unsauber gespielt, die
Drums klingen etwas flach, die Musik bleibt, zumindest bei mir, nicht hängen. ich
will hier ja niemandem was böses und ich hab gesehen, dass die Jungs sonst ziem-
lich gute Reviews bekommen haben, allerdings nicht von mir, ich bin nicht begeis-
tert. es gibt zuviele Bands, dier diesen Style soviel besser beherrschen, ...
Vielleicht schreibt mir mal jemand, ob ich hier total daneben liege, oder ihr meiner
Meinung seid, würde mich mal interessieren..danke. Platte nicht gut. Wer was witz-
iges sehen will, vergleicht mal deren website mit der von since the day und dem
neuen aclys artwork...hu!
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02/08/2005, NC-HEAD, NEW CORE
Die Jungs von Distance In Embrace kommen aus Minden (NRW) und gibt es seit
ca. 1998. Früher waren Distance In Embrace regional und überregional unter dem
Namen Rent-A-Tent bekannt. Die 4 Jungs spielen eine Mischung aus Emo, Hard-
core mit metallischen Einflüssen und einem Spritzer Punk. Die Gitarren kommen
mit recht coolen Riffs daher, die Drums sind richtig fett und die Vocals sind halt
recht Emo-Lastig mit gelegentlichen Scream Anfällen, wenn ich das mal so allge-
mein sagen darf. Auf dem neuen Album "The Consequence of Illusions" sind 11
Songs enthalten. Der eine mal nen bißle mehr HC dann der andere Punk-Lastig
dann mal Metalcore und in den Vocals emotionale Tonlagen incl. Singalongs.
Der Sound ist schon interessant aber richtig Punkten tun die Songs wenns um
Abwechslung geht, denn die ist hier reichlich vorhanden. Auch Überregional ha-
ben die 4 schon die ein oder andere Band wie zB. Satanic Surfers, Skin of Tears
oder Venerea supportet.
Erschienen ist das Album "The Consequence of Illusions" auf City-Rat Records
in Kooperation mit Horror Business Records. Wer mehr Info zur Band haben will
findet diese unter Distanceinembrace.com auf der Band Webseite.
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02/07/2005, FRANK, PLASTIC BOMB
Während Horror Business mich in der Vergangenheit immer wieder mit exzellenten
Hardcore-Releases überzeugen konnten, so war mit Cityrat-Records bis jetzt un-
bekannt. Jedenfalls ist CRR mit Distance In Embrace, die aus Rent-A-Tent ent-
standen sind, ein ganz großer Wurf gelungen. Was die vier Jungs hier musikalisch
und auch textlich aus dem Hut zaubern, verdient höchsten Respekt. Zu Hören gibt
es Emocore mit Metal- und Punk-Einflüssen, der keinen einzigen Moment langwei-
lig wird und vor Abwechslung strotzt. 11 Songs, in denen die Musiker ihren Gefüh-
len freien Lauf lassen und zudem ihr Können unter Beweis stellen. Schon der O-
pener "Ambush" frisst sich im Ohr fest, lässt einen nicht mehr los und so geht es
mit sämtlichen Songs weiter. Und auch gesanglich können DIE überzeugen, egal
ob in den intensiven Schrei- oder den einfühlsamen mehrstimmigen Passagen.
Und um das Werk abzurunden, gibt es noch ein aufwendig gestaltetes Booklet mit
allen Texten dazu. Ganz großes Kino!
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02/04/2005, RAPHAEL GUTBERLET, FETZ OR DIE
Die Mindener Emo-Mosh-Core Truppe DISTANCE IN EMBRACE legt in diesen
Tagen ihr Debut-Album unter ihrem neuen Namen vor. "The Consequence Of Illu-
sions" ist in Wirklichkeit aber ihr zweites Album welches auf Cityrat Records er-
scheint. Nachdem die Band aber ihr Werk im Studio eingespielt hatte, war ein Na-
menswechsel fällig, denn der durchaus etwas alberne und sinnleere Name RENT-
A-TENT passte nicht mehr wirklich zur Musik. Die Besetzung blieb die selbe aber
die Musik drehte sich von schnellem Skate-Punk ins angesagte Emo/Hardcore
Genre.
Die CD ist eine schöne Mischung aus Hardcore, Emo, Punk und auch Metal mit vie
Geschrei aber auch schön cleanem Gesang. Teils sogar dreistimmiger Gesang ver-
mittelt einem ihre Emotionen und lassen einen nicht mehr so schnell los. Den Na-
men RENT A TENT können die Jungs bestimmt nicht mehr hören, dennoch lassen
sich teilweise noch immer Spuren von "früher" erkennen. Was ich aber überhaupt
nicht schlecht finde, denn ihr Skate-Punk hat es mir früher auch sehr angetan.
"If You Lose, Don't Lose The Lesson" ist mein Lieblingssong der CD und der Hörer
merkt nicht nur da, das die vier Jungs ihre Instrumente wirklich beherrschen.
Die Qualität der Songs ist perfekt und wirken alles in allem sehr ausgefeilt. Das
unterstreichen auch die vielen Samples zwischen den Liedern. Ein passender
Spruch von berühmten Persönlichkeiten wie Goethe oder Trakl mischt sich da
zwischen die Songs und leitet das nächste Stück ein. Ganz nett wie ich finde.
Wirklich nett ist auch das Booklet welches einige Zeit in Anspruch nimmt um alles
gesehen zu haben. Ihr seht, die Mindener Combo DISTANCE IN EMBRACE hat
sich richtig viel Mühe gegeben und das wird mit Sicherheit auch belohnt werden.
"The Consequence Of Illusions" ist sowohl auf Cityrat als auch auf Horrorbiz Re-
cords erschienen und kann ebenso auf ihrer Homepage für schlappe 8 EUR bestellt
werden. Für über 39 Min. Laufzeit ist das wirklich in Ordnung, wo doch auch das
drumherum stimmt.
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02/01/2005, SEBASTIAN KLENKE, THE LISTEN-TO-IT-NETWORK
Was macht eine Band, wenn sie ins Studio geht und beim Hören ihrer Songs
bemerkt, dass es nicht mehr die Musik ist, die sie bislang gemacht haben,
aber damit umso mehr zufrieden sind? Ja genau, man gibt dem Ganzen einen
neuen Namen und hofft, dass dieser auf offene Ohren treffen wird. Ins Studio
gingen sie noch als Rent-A-Tent und rausgekommen sind sie als Distance
In Embrace.
Wenn man die Band schon länger kennt und ihre älteren Songs gehört hat,
dann kann man gut verstehen, wieso sie den Entschluss gefasst haben noch
einmal unter neuer Flagge ins Rennen zu gehen. Was man auf “The Conse-
quence Of Illusions” hören kann, ist um einiges besser, als das, was uns noch
auf “Strangeland” präsentiert wurde. Die Aufnahmen haben die richtige Qualität
und die Songs sind ausgereifter und anspruchsvoller, als je zuvor. Es ist eine
nette Mischung aus Hardcore, Emocore, Punkrock und Metalcore, wobei aber
alles schön miteinander vermischt wird und nicht wie einfach sinnlos aneinander
gereiht klingt. Das Schlagzeug donnert wie ein ICE nach vorn, die Gitarren sind
fett und mit schönen Melodien versehen und dazu gibt es einen zum Teil drei-
stimmigen Gesang, der zwischen geschrieenen und guten clean Vocals wechselt.
Vergesst, was sich hinter dem Namen RAT verborgen hat und freut euch auf das,
was DIE zu bieten haben. Mosh und Melodien mit einem Haufen an Emotionen.
Wer mit Days In Grief etwas anfangen kann, der wird auch mit Distance In Em-
brace seine Freude haben.
Für ein Wechselspiel aus Donner und Sonnenschein, gibt es 5 von 6 Pkt.
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01/31/2005, FABIAN, DECAYZINE
Vor kurzem hatte ich noch das astreine Debutalbum von Hand to Hand in den
Händen, hier habe ich es nun mit einem weiteren Schmuckstück aus dem
etwas weiter gefaßten Bereich Emocore/Metalcore/PunkRock zu tun. Die Min-
dener Distance In Embrace gibt es jetzt mittlerweile seit 1998, sie traten
früher unter dem Namen "Rent a Tent" auf.
Waren die Jungs schon auf mehreren Samplern vertreten, haben sie mit "The
Consequence Of Illusions" ihr zweites Album auf den Markt gebracht und das
kann sich wahrlich sehen bzw. hören lassen. Ihre abwechslungsreiche Misch-
ung aus Emocore mit schön gesungenen Parts und oft einer zweiten geschrie-
nen Stimme darüber überzeugen ebenso wie die schnellen punkigen Passagen
oder die metallischeren Phasen, in denen gerne mal die Doublebass angewor-
fen wird. Die Melodien sind größtenteils wirklich sehr eingängig, werden dabei
aber nicht langweilig, die von "My Very Own Heart" ist z.B. genial. Soweit ich
weiß, ist zu diesem Song gerade ein Video in Arbeit, ich bin auf jeden Fall sehr
gespannt!
DIE arbeiten in fast allen Liedern mit Samples aus Filmen oder ähnlichem. Das
ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde es funktioniert hier ebenso gut
wie bei z.B. Underoath. Um die Musik vielleicht grob einzuordnen, könnte man
DIE mit "Days in Grief" vergleichen, die mit Sicherheit zu den besten deutschen
Vertretern dieses Genres zählen. Keine schlechte Referenz also für die vier
ambitionierten Musiker, auch wenn man sich über Vergleiche ja schnell streiten
kann. Textlich bewegen sie sich auf gefühlsbetonter Ebene, die Hauptthemen
sind (kaputte) Freundschaften, "natürlich" Liebe mit ihren manchmal sehr un-
angenehmen Seiten, Lügen und die Schwierigkeiten eines Neubeginns. Aber
DIE wirken in keiner Weise weinerlich, auch wenn sie mit "Lines were drawn,
Sides were taken" dem Album eine feine Ballade beisteuern; was mich in die-
sem Zusammenhang wirklich positiv überraschte, war das Teils wirklich sehr
aggressive Geschrei von Gitarrist Nikolai Falke.
Beim Booklet haben sich DIE auch viel Mühe gegeben und z.B. jedem Songtext
ein schönes Zitat beigefügt. Distance in Embrace haben mit diesem Album im
noch jungen Jahr 2005 einen wirklich schönen Start hingelegt. Es wird sich zei-
gen ob die noch kommenden Erscheinungen des Jahres sich mit "The Conse-
quence Of Illusions" messen können!
Das Album wurde von Lars Oppermann produziert und ist gerade auf Cityrat Re-
cords / Horror Business Records erschienen. Für 8 Euro ist es übrigens direkt
bei den Jungs auf der Homepage zu ergattern.
4/5
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12/03/2004, ROMAN HÜNEFELD, BALLYHOO
DISTANCE IN EMBRACE, bekannt auch unter dem alten Namen Rent-A-Tent,
legen mit "The Consequence Of Illusions" ihren zweiten Output auf Cityrat-
Records vor.
Die Band versteht es, in Punk Hardcore Einflüsse einzubauen. Geile Riffs und
ein mörderisches Schlagzeug geben das Grundgerüst, welches zum Teil vom
zweiten Sänger scheinbar einfach in Grund und Boden geshoutet werden kann.
Spätestens nach dem Opener "Ambush" weiß man, wo es lang geht. In "If You
Lose Don't Lose The Lesson" sehe ich den Hit der CD, aber alle Songs sind in
gewohnt guter Songqualität. Neu ist die gute Produktion, welche auf der
"Strangeland" noch nicht so ausgefeilt war.
Die CD wird gegen Ende des Jahres veröffentlicht, und ist dann u.a. über On-
lineshops wie z.B. www.amazon.de erhältlich.
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11/10/2004, JAWS, PUNKROCKERS-RADIO
...Musik, die den eigenen Gefühlen freien Lauf lässt. Das behaupten die vier Jungs
aus Minden/ NRW zumindest von sich selbst. das kann ich gut unterschreiben.
Ob nun verzweifelte bis wütende Screams, mehrstimmige melodische übereinan-
der verschachtelte Gesangsparts, Stakato-Doublebass-Attackings oder derbe
Breakdowns. Emocore eben. Auch wenn ich dieses Schubladendenken nicht so
gern mag, so komme ich nicht umhin die Jungs irgendwo zwischen Emo- und
Metalcore einzuordnen, was ja nicht negativ ist. Dabei möchte ich mal erwähnen,
dass die Jungs nicht nur ihre Instumente am Aussehen erkennen, sondern diese
ziemlich gut (Untertreibung des Jahres) beherrschen. Dazu möchte ich einen Be-
kannten von mir zitieren: "wOOt... the drums...aawww"
Das Intro-Speed-Riff vom Opener "Ambush", welches der Bass gekonnt aufnimmt,
geht wohl so schnell nicht mehr aus meinem Kopf. So geht es mir mit mehreren
Parts auf der CD und das würde jetzt eindeutig zu weit führen, alle aufzuzählen.
Außerdem würde ich mich schwer tun für euch, liebe Leser, verständlich rüberzu-
kommen. Oder könnt ihr was mit "beim zweiten Mal, der vierte Takt im letzten Teil
von "Note On A Tear-Off Pad"...da die Doublebass... und davor von der Snare ge-
spielt" anfangen? *fg
Ich würde gern weiter von Screams über zweistimmige Gesangsmelodie-Parts
schwärmen, aber das würde keinem auch nur irgendetwas nutzen (und meine Be-
geisterung für diese Band, die früher unter dem Namen Rent-A-Tent bekannt war,
wird trotzdem ziemlich deutlich, denke ich...).
Eins muss ich aber noch loswerden: Diese CD ist eine Vorab-Promo zu ihrem im
Januar kommenden Album, welches mir bereits versprochen wurde. Ein Danke-
schön geht dafür schon mal im Vorraus an Adrian (guitar, voc.).
Jetzt aber genug der Worte. DISTANCE IN EMBRACE sind definitiv ein aufgehen-
der Stern am deutschen Emocorehimmel und zählen hierzulande für mich persön-
lich neben DAYS IN GRIEF zu den Topbands in diesem Genre!!
8/10
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