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UTOPIA VERSUS ARCHETYPE REVIEWS
THE CONSEQUENCE OF ILLUSIONS REVIEWS
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REVIEWS "UTOPIA VERSUS ARCHETYPE"
08/20/2007, HOLGER ANDRAE, POWERMETAL.DE

DISTANCE IN EMBRACE, der Bandname sagt mir schon einmal gar nichts. Bei Betrachtung 
des optisch ansprechenden Booklets ahne ich aber schon, dass die auf "Utopia Versus Arche-
type" gebotene Mucke nichts für Sanftbesaitete Hörer sein wird. Eher düster und bedrohlich 
wirkt die Chose, wobei ich mir nicht sicher bin, ob mich nun eher Industrial, Death Metal oder 
moderner Core erwartet.
Nach einem gesprochenen Intro – passend 'Preface' tituliert – wird diese Frage mit 'On The 
Verge' weitestgehend beantwortet. Die Boys aus Minden schrauben irgendeine Art von corigen
Thrash zusammen, der mächtig aggressiv klingt. Von Beginn an ist auffällig, dass die Truppe 
um Abwechslung bemüht ist und somit bereits im ersten Track einen angenehmen Akustik-
Part eingeflochten hat. Ansonsten regieren wütende Riffs und ein hoher, teils schreiender 
Gesang, der häufig von melodischen Backing-Chören unterstützt wird. Ist es also vielleicht 
der Screamo-Ecke zuzuordnen? Ich weiß es nicht. Im weiteren Verlauf zeigt sich dann schnell, 
dass die beiden Shouter sich gekonnt abwechseln und so die vorwiegend brachialen Komposi-
tionen den ungeübten Hörer nicht vollends überfordern. Während ich meine Schwierigkeiten mit
den heiser geschrieenen Passagen habe, gefallen mir die klaren Gesangsparts sehr gut. Die 
Gitarrenarbeit ist recht flexibel und brutzelt nicht nur trockene Riffs vom Leder. Immer wieder 
gibt es auflockernde Spielereien, die interessant klingen. Wenn man den Anfang von 'New 
Avenues' zum Beispiel anhört, klingen DISTANCE IN EMBRACE fast poppig. Und das meine
ich jetzt nicht böse. Klar, dass die Nummer nach einigen Umdrehungen krachiger wird, aber 
die gelungenen zweistimmigen Gesangseinlagen halten den Wiedererkennungswert hoch. 
Auch die im Titelsong gekonnt eingebauten Jazzpassagen tönen fluffig, authentisch und wirken 
nicht aufgesetzt. Sehr schön.
Habe ich im vorherigen Absatz noch von Abwechslung und Wiederkennungswert geschwafelt, 
so muss ich als Freund altertümlicher Rock- und Metal-Dinosaurier allerdings attestieren, dass
DISTANCE IN EMBRACE mich etwas überfordern. Zu wütend und aggressiv rappelt es da an 
einigen Stellen an mir vorbei. Und obwohl die junge Band auf ihrem zweiten Werk relativ viel 
Vielfalt innerhalb der vorgegebenen Stilistik-Schublade bietet, ähnelt sich doch einiges zu stark. 
Das werden Liebhaber von moderner Ruppigkeit sicherlich komplett anders sehen, daher ist 
dieses Urteil mit Vorsicht zu genießen.
Eine derartig positive Kritik zu einem solch modernen Album aus meinen Fingern kann man 
sicherlich als dickes Kompliment auffassen oder aber auch als Beleidigung ansehen. Je nach 
Standpunkt.
Anspieltipps: On The Verge; Versus The Archetype; New Avenues; Of The Deepest Dye
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08/18/2007, MATHIAS SCHEICHER, FOMP

Von allem was auf „Horror-Business“ erscheint erwarte ich in der Regel alt klingenden Hardcore 
á la „Not Enough“ oder extrem schnellen Punk. Mit „Distance In Embrace“ hat mich das Lünener 
Label jetzt aber vollkommen verwirrt. Denn mit „Utopia Versus Archetype“ von den ehemaligen 
„Rent-A-Tent“ haben Horrorbiz jetzt eine wirkliche Perle in ihrem Labelkatalog liegen, die sich 
mit eigenem Stil den Weg ebnen für eine hoffentlich erwartungsvolles Leben, das auch außerhalb 
des Ruhrpotts stattfinden kann.
Los geht es mit einem Intro, das mittlerweile auf jeder Metalcore-Platte zu finden ist, aber dann gibt es kein monotones Geballer sondern abwechslungsreichen, sagen wir mal Screamo, Metal- core oder was auch immer.
Mit einem guten Stück Atmosphäre werden da Songs versetzt, die zerbrochen werden von kraft- vollen Gitarren, die sich mit tightem Doppelbass-Gehämmer vereinen, bevor wieder eine groteske Stille den Raum einnimmt. Wer hier Eintönigkeit vermutet, liegt aber völlig falsch! Denn „Distance In Embrace“ weichen aus der uniformen Genre-Bezeichnung: mal mit wundervoll vertrackten Passa- gen, mal mit nett arrangierten Synthies und/ oder einem kurzen Jazz-Part. Dazu kommt immer mit- reißender Gesang, der sich zwischen Knabenchor im Rockseminar und den letzten todesfürchtigen Schreien einer ganzen Generation malochender Bergleute bewegt! Eine bewegende und unglaublich tolle Platte! „The higher you are, the deeper you fall.“
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08/15/2007, OLIVER LIPPERT, DIE BLÜMCHENTAPETE

Distance in Embrace aus Minden sind nun mit ihrem zweiten Album am Start, dies nennt sich 
"Utopia versus Archetype" und wurde in den Rape of Harmonies Studios aufgenommen, dement-
sprechend gut ist der Sound. Das Debüt kenne ich leider nicht aber macht auch nichts.
Der Satz "since the eye must be pleased as well, the band shows from "karate-movie-action" to
"guitar-high-jump" everything the stage has to offer" klingt ein wenig nach der Bühnenshow von 
Enter Shikari, musikalisch auch ein wenig. Allerdings kommen hier einige Elemente zur Geltung, 
welche mir bekannt vorkommen. Von Underoath bis zu minimalen Sytem Of A Down-Anleihen
ist da alles dabei. Stilistisch mixen die Jungs ein Konglomerat aus Metal, Punk und Hardcore 
zusammen. Ergibt Metal-beeinflussten Emocore oder so. Dammit, who cares. Ist auf jeden Fall 
eine sehr interessante Platte, die mal jeder antesten sollte der an den genannten Bands und 
Genres gefallen findet.
8/10
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07/13/2007, JOE SPINEBUSTER, ALTERNATIVE NATION (UK)

For many of you already familiar with the type of music that the band play, “Distance In Embrace
are a metalcore-ish band from Germany with a three word name” is probably all you need to know 
to get a very vague gist of what to expect on Utopia Versus Archetype. Hang-gliding into your CD 
player on the gust of hot air that is the current trend of metal-influenced emocore / emo-influenced 
metalcore (delete as applicable in accordance with your own definitions of “emo” and/or “metal”), 
it’s hard to believe that a band putting out a sophomore effort of this style of music in 2007 is doing 
little more than cashing-in on the latest musical fad.
Although I may not know the latest media-concocted genre buzzword to attach to this band, and I 
may not know the reasoning behind why they do what they do, what I do know is that they are fucking 
good at it. As an “elitist metaler” in my teenage years, I would have absolutely despised anything 
like this but I like to think that now as a more mature music fan, I can listen to and appreciate any 
kind of music, as long as it is done well and delivered with passion. And “done well” may be the un-
derstatement of the year when describing Utopia Versus Archetype, which delivers nothing less than
the most emotionally charged, genuine-sounding form of this style of music I have heard since the 
likes of Until Forever Finds Me by This Runs Through.
For those of you unfamiliar with the more credible underbelly of this currently in vogue music style, 
the easiest mainstream soundalike I can think of for this band would be early Funeral For A Friend. 
Although there are very definite similarities in song structures between the two bands, with both 
definitely coming from the same school of thought in terms of twinkling lead guitar parts in particular,
Distance In Embrace ply their trade with a markedly more aggressive, heavier demeanour. The first 
proper track, On The Verge, runs at you full-speed on the back of galloping hardcore drums, and hits 
you with rugged dissonant riffage so  ferocious that they’ll knock any memory of the watered-down 
Kerrang! sponsored bands you may already be down with right out of your  head. The key to this 
style of music—and please note how I am making conscious effort to avoid any specific labelling here, 
so as not to offend any genre elitists out there—lies in offsetting the in-your-face chugging metal parts
with mellow, atmospheric moments. A perfect example of this formula can be heard in Awake With Ima-
ginary Dreams, which features a particularly soothing, chilled-out moment before the distortion thun-
ders back on and kicks the shit out of you. Unlike so many other bands who implement this simple 
quiet/loud dynamic, at no point do these contrasting sections ever seem forced or ill-fitting, and 
each part flows very naturally into the next. Every track on this album succeeds in taking you by the 
hand and guiding you from one mood to the next, punching you into the ground with furious CHUN 
CHUN-ing one minute before gently helping you up and encouraging you to lick your wounds with a 
soft melodic passage the next.
The production on this album is suitably fit for the purpose, with Heaven Shall Burn guitarist Alexander
Dietz expertly twiddling the knobs to ensure just the right blend of powerful in-your-face snare and bass 
drum, a consistent driving bass guitar presence and clean, audible lead guitar parts layered on top of raw, 
jagged rhythm guitar riffing. These lead guitar parts are what are now commonly referred to as “Iron Mai-
den"-style leads, but delivered with speed and technicality the likes of which Dave Murray, Adrian Smith 
and Janick Gers have never come close to. That’s right, to those who subscribe to the closed-minded 
“elitist metal” mindset that I mentioned earlier—this band are doing what your bands do, and arguably 
doing it better! What the fuck are you going to do about it?
The only aspect of Utopia Versus Archetype that really didn’t sit comfortably for me were some of the 
vocals. Although providing the obligatory kind of raspy screaming so prominent in many modern forms 
of hardcore music, mixed with cleaner singing vocals, the clean parts would often stray into dangerously 
overly-twee territory.  The balance between different vocal extremes is maintained fairly well for most of 
the album, but songs such as New Avenues and  album closer Of The Deepest Dye perhaps feature a 
little bit too much of the cheesy pop-style singing that the detractors of “emo” music tend to pick at 
so much.
If you’re already a fan of this brand of emo-tinged metalcore currently all the rage in Europe, “Utopia 
Versus Archetype” should definitely sit at the top of your favourite CD pile for quite some time. If your
only experience of anything close to this kind of music are the bands that SCUZZ are punting to you 
straight out of Wales, then maybe it’s about time you gave the real deal a chance?
Utopia Versus Archetype is available now via Mother Should Know Records, and Distance In Embrace 
are scheduled to play Bar Bloc in Glasgow on 14 August 2007.
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07/03/2007, KEN MCGRATH, BLISTERING (UK)

If you’ve never liked the whole post-hardcore scene, avert your gaze now. If the thought of
two vocalists, one screaming, one clean, dueling it out over an assortment of spinning, twir-
ling and chugging riffs with breakdowns aplenty turns your stomach, you won’t want to ingest 
this. If you’re still with us so far, then good—you may enjoy this.
Germany’s Distance In Embrace is actually one of the better bands to fall under the umbrella
of the post-hardcore tag. It does adhere to the formula that spawned it: the double-vocal 
attack, the metal drumming and the Botch-acknowledging guitar licks. But actually let it swim
around your head for a while, and you’ll find a group of capable musicians who happen to be 
making grade A music in a field that is full of more shit than prime beef.
By avoiding the constant use of breakdowns and heavy metal riffs  that so many of the metal-
core crew fall victim to, Distance In Embrace has probably missed the boat, seeing as the
high time for this type of music was a good five to seven years ago. But it clearly believes in 
what it's doing, and that passion can be heard. It’d be quite easy for the band to jump on the 
current  or next bandwagon, but instead it has stuck to its guns.
The off-time moments during "Each Separate Dying Ember" shows the group's ability to work 
its way around a song, reining things in for an effectively catchy chorus, then loosening the
straps once more to allow some freedom to wander. "On The Verge" is instantly catchy, while 
"New Avenues"  opens and closes like a Venus flytrap and the title track introduces a sparse, 
bass-led jazzy mid-section.
"Utopia Versus Archetype" may be immediately dismissed  by certain factions of the metal 
fraternity, but the truth is it’s an extremely solid album. An ability to adapt or morph into
a more unique creature, such as Thrice and the most missed Finch managed to do, may not 
do this band any harm. Judging by the skill and subtle diversity displayed here though, that’s
likely going to happen naturally in the next few years anyway. Distance In Embrace could yet 
prove itself to be a lasting force.
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07/02/2007, MATZE, MUSIC SCAN

Wie so oft in letzter Zeit beginnt die neue CD der 4 aus Minden stammenden Musiker mit
pompösen Synthiefaxen und eingestreuten Sprachsamples. Dafür ballert der zweite Song, 
nach einem ausgiebigen Auftakt gleich mit hektischem Groove und keifendem Geschrei 
los. Dann Doubel-bass, cleaner Gesang und ein ruhiger Teil im Anschluss um auf den be-
vorstehenden "Blastpart" vorzubereiten. Nichts wirklich Neues, aber ganz gut in Szene 
gesetzt. Die vier Jungs spielen sich deutlich hörbar ihr Emoherz heraus. Äusserst deutlich
zu hören ist ebenfalls der Skatepunkeinfluss, den die Band schön verpackt, renoviert und 
dem sonst eher moshigen, frickeligen Sound gut anpasst. 
Ein Makel sind eventuell die etwas seltsamen Dissonanzen (wahrscheinlich Geschmacks-
sache) und die immer wiederkehrenden Songstrukturen, welche stark zwischen "sooo soft"
und "sooo hart" pendeln. Da gefallen mir Distance in Embrace schon mehr, wenn sie ihren
ganz eigenen Stil zum Zug kommen lassen. Irgendwo zwischen Minimal, Jazz und Experi-
mental. Zwar ist ihre eigene Interpretation von Screamo oder Post-HC nicht langweilig, im
Gegenteil, musikalisch hat der Vierer tatsächlich einiges zu bieten und zeigt das auch, 
allerdings weden bestimmte Motive für meinen Geschmack noch einen Tick zu oft wieder-
holt um als facettenreich oder innovativ durchzugehen. Trotzdem, für schöne Melodien und
Gesangslinien ist jeder zu begeistern und das kommt den Jungs zu gute. Denn obwohl man
sich beim Lauschen ab und zu wünscht, D.I.E. würden genau hier oder exakt da mal total 
ausrasten und das Tempo ins wahnwitzige ziehen, fällt einem auf jeden Fall das gute Ohr
für schöne Melodiebögen auf. Zum Sound lässt sich nur sagen, dass die Platte im Rape 
Of Harmonies aufgenommen wurde und daher eine runde Sache bildet. Insgesamt ein 
gutes Album der Newcomer mit seltsamem Artwork.
7,5/10
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06/20/2007, OBO, LEGACY, THE PRESSURE ZONE

DISTANCE IN EMBRACE sind vier junge männliche Zeitgenossen aus Minden, die mit
"Utopia Versus Archetype" ihr zweites Album veröffentlichen. Ihre Musik beschreiben 
sie selbst als eine Mixtur aus melodischem Punk Rock und Metal-Riffs, das Ganze hört
sich im Endeffekt nach Midtempo-Screamo an. Mit dieser interessanten Mischung durften
sie bereits Shows für einige Szenegrößen wie Ignite, Raised Fist und Fire In The Attic er-
öffnen. War der Vorgänger "The Consequence Of Illusions" noch überwiegend in Eigen-
produktion entstanden, haben sie beim aktuellen Album die Künste von Alexander Dietz 
von Heaven Shall Burn in Anspruch genommen. Soundtechnisch müssen sich die Jungs 
nicht vor den Originalen aus Orange County verstecken, die Aufnahme klingt sehr bom-
bastisch, und die einzelnen Instrumente kommen immer perfekt ausgewogen zur Geltung.
Der Opener "Preface" ist ein Sample aus Fetzen irgendeiner Rede, die im Endeffekt nur
dazu dient, die Stimmung aufzubauen und einen gelungenen Übergang zum ersten richti-
gen Track und Anspieltipp "On The Verge" abgibt. Bei diesem fällt dem Hörer direkt das
geniale Drumming von Robin Diepolder auf, das die einzelnen Chorus und Moshparts flie-
ßend miteinander verbindet und sich wie ein roter Faden duch das gesamte Album zieht.
Faszinierend ist es, dass DISTANCE IN EMBRACE sich nicht in Klischees verlieren, 
sondern auch mal ein paar Gänge runterschalten können und schöne melodiöse Zwischen-
parts wie beim Metal-lastigen "Awake With Imaginary Dreams" schaffen, um abschließend
mit den keifenden, charakteristischen Shouts von Nikolai Falke und Doublebass wieder
Vollgas zu geben. Einzige Kritikpunkte sind die melodische Stimme, die in manchen Augen-
blicken nicht mit dem Druck der Musik mithalten kann und vielleicht, wenn man will, dass
mit "Utopia Versus Archetype" dem Genre auch nicht wirklich neues Leben eingehaucht
wird. Stattdessen bleibt man lieber auf sicheren Pfaden, was das Album aber nicht schlecht
macht.
10/12
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06/20/2007, CLAIRE THOMAS, SUBBA CULTCHA (UK)

Cast off those preconceptions - these baby-faced bright young things have an unerring 
instinct for the uber-heavy and talent by the shedload. Epic guitars meets emo-melodic 
moments of clear harmony, and these favourites of the German summer festival season 
make it sound so easy too. If they weren’t so pretty, you’d hate ‘em. Sigh…
Don’t be misled by the pretty faces though, because there’s depth to this music. Third 
track “Imago” is a perfect showcase for just how well these guys’ blend of screamcore 
and passionate emo metal can work, catchy, heartbreaking and strong, with angsty, some-
times teenaged lyrics that often recall scene giants such as Disturbed. But there are 
upbeat, melodic moments here too, even in the miserably-titled yet optimistic “Each 
Separate Dying Ember”. The pick of the album, however is definitely “Awake With Ima-
ginary Dreams”, which despite the faintly nonsensical moniker, starts off with a strong, 
Maiden-style intro which leads into an accomplished, punky track, with some excellent 
dual guitar work to be seen.
There are some hiccups occasionally, as you would expect in blending two very different
types of music. Occasionally, as in ninth track  “End=Ever”, the screamcore and emo 
elements to the sound don’t  meld very well and you end up listening to something that
sounds like a jangling argument played out through song. Nevertheless on the whole this
is an album very well put together, belying the youth of the band. If this is how they start
out, heaven help the scene when they’re forty, because it won’t know what’s hit it.
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06/20/2007, JENNIFER PERKIN, NEW NOISE (UK)

If the name Distance in Embrace is sounds like a contradiction in terms it only reflects
the confused nature of their music. On this album it sounds like they have at least 3 
different vocalists and at least as many personalities. They swing from thrash to punk-pop 
to death metal in the space of single songs which makes for a compelling if confusing listen. 
The West Germany 5-piece has toured their country extensively and appear to have gained
a decent following – deservedly so as these guys are clearly skilled. Even if the album never
really hits a groove, it's never terrible and it's a commendable feat to pull off both sugary
melodies and evil riffs convincingly.
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06/18/2007, MARKUS BAUMANN, PITFIRE (CH)

Nicht lange ist’s her, als die deutschen DISTANCE IN EMBRACE die Meute mit dem 
Debutalbum „The consequence of illusions“ beschert hatte. Zwei Jahre und zig Auftritte 
später begeben sich die Jungs erneut in den Kampf um die Emocore-Krone, obwohl die 
Mitstreiter unzählig und übermächtig erscheinen. Werden sich die Jungs im Feld behaup-
ten können?
Nach einem kurzen Intro für den Intellekt werden dem Konsumenten melodischen Hard-
core-Riffs verabreicht, die sich mit Spielereien aus dem Metal-Bereich vermischen. Die
Metal-Anleihen werden durch knackige Doublebasseinlagen unterstrichen, wobei sich
aber hauptsächlich der so genannte Emo und der Punkrock die Klinke in die Hand drücken. 
Schnell wird einem klar, dass die Jungs beachtlich gereift sind.  Man versucht bewusst 
eine Eigenständigkeit zu kreieren, indem man sich in diverse Gefilde begibt und sich 
nicht nur bei Altbewährtem bedient. Die Jungs wirken immer noch sehr verspielt, manch-
mal fast ein wenig ungestüm, sodass der rote Faden in gewissen Songs kaum mehr erkenn-
bar ist. Trotzdem überzeugen vor allem gewagte Songs, wie z.B „Utopia versus Archetype“,
wo es sich die Jungs nicht nehmen liessen, einen kurzen Abstecher ins Jazzlager zu wagen.
Auch dieses Experiment ist gelungen. An der Produktion der Platte gibt’s nicht wirklich 
etwas zu nörgeln. Sie ist nicht zu aufdringlich, ja sogar ein wenig rau herausgekommen, 
wodurch alles sehr sympathisch herüberkommt. Einzig bei den eher spärlich gesäten Break-
downs und Moshparts knallt sie für meinen Geschmack zu wenig. So oder so finden DIE am
meisten Anklang, wenn sie sich in den Spielereien verlieren und den Hörer ins Land der un-
endlichen Melodiebögen befördern wie beispielsweise in „On the verge“ oder „End=ever“. 
Diesbezüglich hat auch die Gesangsfraktion ihren Teil dazu beigetragen. Nicht nur bei „Of 
the deepest dye“ lässt es sich bereits nach dem zweiten Mal durchhören leicht mitsingen.
Alles in allem ist „Utopia versus archetype“ ein spannendes Hörvergnügen geworden, das
grösstenteils schnell zündet und mitreisst. Weil es beim Songwriting in mancher Hinsicht 
doch noch ein bisschen chaotisch zu und her geht und ein, zwei Hits mehr nicht geschadet
hätten, kann ich den Jungs die Emocore-Krone leider noch nicht aufsetzten. Für einen Ritter-
schlag genügt es allemal.  Ich bin mir auch sicher, dass die Genre-Kollegen von ESTATE, 
DAYS IN GRIEF und EPHEN RIAN bereits vor Angst zittern.
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06/10/2007, CARSTEN, HMBREAKDOWN

Die junge Formation aus Minden legt uns hier ihr 2. Album ans Herz was mit einer Vielzahl
musikalischern Einflüssen aufwartet. Ein bunter Strauss aus verschiedenen Musikstilen 
schallt mir entgegen der es erstmal zu erklären gilt. Leicht kann man dem modernen Hart-
wurst-Sound nicht beschreiben. Das Grundgerüst von Distance in Embrace liegt im melo-
diösen Punk-Rock unterlegt mit zum Teil brutalen Metal Riffs, leichen Metal-Core Break-
downs und einer hoch melodiösen emotionale Stimme die noch mit aggrogekeische unter-
legt wird. So pendeln die Jungs ständig zwischen melodiösen und aggressiven Songstruktu-
ren hin und her. Auch wenn hier die melodiöse Seite sehr groß geschrieben wird, machen es
die Jungs es einem nicht immer leicht beim Zuhören. Man muss diese Scheibe öfters hören
und dann entfaltet sie die ganze Vielfalt und Eingängigkeit der Scheibe. Leute die auf moder-
nen Punk Rock mit leichter Emo-Core-Schlagseite stehen sollten sich diese ambitionierte
Bande mal zu Gemüte führen. Es lohnt sich!
8/10
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06/06/2007, LAURI WESSEL, OX-FANZINE

Sie haben sich ein ganzes Stück weit entwickelt, ihren melodisch-metallischen Hardcore
verfeinert, durch etliche Shows ein beachtliches Mehr an Erfahrung gesammelt und ver-
öffentlichen nun ihren zweiten Longplayer. DISTANCE IN EMBRACE aus Minden könnten -
das darf man nach dem Hören von "Utopia Versus Archetype" wohl sagen - zu einer grös-
seren Band in der deutschen Hardcore-Szene werden. Denn auf sympathisch-eindrucks-
volle Weise fusioniert die band hier metallische Sounds mit treibendem Hardcore à la 
GRADE. Sie baut Melodiebögen auf und kontrastiert selbige sogleich mit markanten, 
Metalcore-orientierten Passagen. Dann wechselt sie die Tempi, streut geschickte Breaks
ein und versucht sich so immer wieder musikalisch zu emanzipieren, auch wenn sich hier
Parallelen zu allerlei modernen Bands wie FROM FIRST TO LAST, FROM AUTUMN TO
ASHES oder durchaus auch MY CHEMICAL ROMANCE ziehen lassen. Die ureigene Rau-
heit des Sounds der Mindener und die hinterntretende Produktion machen dieses Album
aber sympathisch und lassen es gerade nicht wie eine Kopie erscheinen. Trotz der etwas
befremdlichen Jazzparts, die in einigen Songs einen Radikalkontrast zu allen genannten
Einflüssen sind, ist DISTANCE IN EMBRACE das zweite Album geglückt.
8/10
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05/29/2007, MATTO, SOUTHSPACE

Dieses Label verwirrt mich immer wieder, jedes Mal wenn ich eine Scheibe in die Hand
bekomme die auf Horrorbusiness erscheint erwarte ich Horrorpunk, im Falle von Distance
in Embrace liegt man damit daneben was aber nicht weiter schlimm ist, denn:
Die 4 Jungs aus Minden haben hier ein ganz hervorragendes Album abgeliefert. Vor 2 
Jahren hat man das Debüt namens "The Consequence of Illusion" vorgelegt welches mir 
leider nicht bekannt ist aber "Utopia versus the Archetype" ist großes Kino geworden. 
Die Jungs verschmelzen punkrockige und hardcorige Gitarrenläufe mit ordentlich Metal 
und das Ergebnis ist: 
Nein, kein Metalcore, so einfach darf man es sich hier nicht machen, dafür klingen Distance
in Embrace einfach zu eigen und zu spannend, immer wieder wird man von einzelnen Pas-
sagen mitgerissen und von dem ein oder anderen catch Refrain überrascht, wo sich andere
auf sture Härte und das nächste von Iron Maiden geklaute Riff konzentrieren gehen Distance
in Embrace ihren eigenen Weg und machen ihr eigenes Gebräu. Sehr gut auch der Gesang 
der sehr viel zwischen Geschrei und cleanen Passagen variiert. 
Auf diesem Album dürfte für jeden der auf härtere Musik (sei es nun Hardcore, Metal, Punk
oder auch Emo) was dabei sein. Beide Daumen nach oben von mir!
8/10
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05/21/2007, JULES, BAD RASCAL

Emocore zu hören gibt es mit dem zweiten Abum „Utopia versus Archetype“ von Distance
in Embrace. An für sich nicht wirklich mein Genre, doch was die Jungs hier abliefern kann 
sich wirklich sehen lassen. Nichts mit „Welt so böse und ich sooo arm dran *grein, grein, 
heul, heul*“ und auch nix mit „toughest guy on earth: it's me!“. Stattdessen interessante 
Songstrukturen, gute Rhytmen und mal Geschrei, mal Gesang, wie man das bei Emo eben 
so macht. Macht Spass!
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05/15/2007, MARCUS LATTON, ROTERFADEN

Der Song heißt „Versus The Archetype“ und ab 01:43 beginnt dort die interessanteste
Stelle des Albums. Dann nämlich, wenn inmitten von typischen Emocore-Riffs und infer-
nalischen Scream-Passagen die Rhythmusabteilung von DISTANCE IN EMBRACE plötz-
lich eine unverkrampfte Jazz-Bridge aus dem Ärmel schüttelt, die gleichzeitig groovt und
ungemein überrascht. Zugegeben dauert Spaß zwar nur wenige Sekunden bevor man, ver-
deutlicht aber dennoch hervorragend, dass Emocore mit den erwähnten Merkmalen und 
ein wenig Eigenständigkeit auch heute noch funktionieren kann, ohne übermäßig zu nerven.
Die vier Mindener legen auf Horror Business Records nun also ihr zweites Album „Utopia 
Versus Archetype“ vor und im Hinblick auf  Bandnamen, Albumcover und den obligato-
rischen musikalischen Zutaten der typischen Emocoreband ist man beinahe versucht zu 
sagen: Klischee erfüllt!Manchmal wird es also heftig, manchmal weniger. Geschrei hier, 
Gesang da. Alles schon tausendmal gehört. Klappe, die nächste. Und dennoch gehören
DISTANCE IN EMBRACE, die schon seit Beginn des jungen Jahrtausends durch die Re-
publik touren, zu den besseren Vertretern ihres Genres. Dieser Umstand ist wohl vor 
allen Dingen darauf zurückzuführen, dass die Produktion von „Utopia Versus Archetype“ 
von Grund auf angenehm bodenständig und nicht übertrieben bombastisch klingt, was 
sowieso meistens eher nach hinten losgeht. Des Weiteren wird man hier sowohl von einer
lächerlichen Tough Guy-Attitüde als auch von affektiertem Weltschmerz-Geweine ver-
schont und diesen Mittelweg zu finden, ist gewissermaßen schon eine Kunst für sich.
Insgesamt betrachtet klingt das zwar alles gerade originell, aber  immerhin sehr sym-
pathisch. Und falls man doch irgendwann mal in ein kreatives Loch fallen sollte, kann 
man ja immer noch auf Jazz umsteigen; angeblich die Rettung eines jeden Musikers.
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05/11/2007, ELVIS ILIEV, TRUESIDEMUSIC

Junge hier hat man sich aber wirklich mal Mühe gegeben. DISTANCE IN EMBRACE
kommen auf ihrer neuen Scheibe wirklich fett daher. Kein Klischee EMO, kein Pop, 
nix nur astreiner Emo Hardcore wie er Boysetsfire einmal berühmt gemacht hat unter-
legt mit einer guten kante Punkrock und rockigen Metal. Die vier Jungs aus Minden 
machen ihre Sache richtig gut vom Songwritting, übers Texten bis hin zum CD Artwork
gibt’s hier kaum was zu meckern. Horror Business Records haben sich das schon etwas 
kosten lassen Inklusive der CD Aufnahme im Rape Of Harmonies Studio in Triptis. 
Die elf Lieder, welche alle aus eigener Feder stammen, kommen alle ziemlich gut daher.
Teils gesungen, teils geschrieen, zwar immer eingängig aber trotzdem auch irgendwo 
abwechslungsreich. Wer also auf den alten Boystesfire und Poison The Well Sound 
steht kann hier ruhig mal ne Hörprobe wagen.
7/10
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05/05/2007, BASTI B., SHITLETTER

Unter dem Namen Rent-A-Tent konnte man die Mindener noch locker in die 
lokale Melodicpunk- und Hardcorezene einordnen. Man merkte jedoch schnell, 
dass die Jungs bedeutend ambitionierter ans Werk gingen als die meisten anderen 
Local Heroes. Als die Jungs dann noch maßgeblich durch die aufstrebenden Emo-/
Metal-/Hardcorebands beeinflußt wurden machte eine Umbennung wirklich Sinn. 
Unter dem Namen Distance Im Embrace legten sie das gelobte Debütalbum "The 
Consequence Of Illusions" vor, tourten mehrfach durch die Republik und zogen mit
Eastpack und der Volkswagen Soundfoundation Partner mit großen Namen an Land.
Zu einem wirklichen Durchbruch hat es allerdings bisher noch nicht gereicht, die 
Jungs müssen sich trotz zigfacher Pressebezeichnungen à la "hoffnungsvollster
nationaler Emocore Act" weiterhin hart ihre Fanbase erarbeiten. Einen Schritt voran bringen soll sie dabei ihr zweites Album "Utopia versus Archetype", das sogar in England über das Tribute To Nothing Label Lockjaw veröffentlicht wird.
Das ostwestfälische Quartett präsentiert sich auf der Scheibe noch ein ganzes Stück ausgereifter als auf dem Vorgänger. Viel Mühe wurde in ein ausgereiftes und kom- plexes Songwriting gesteckt, Distance im Embrache gehen vom Metalpol bis zum ruhigen Emopol und nutzen das ganze Spektrum dazwischen: Double-Bassdrum- Dauerfeuer vs. plätschernde, sanfte Gitarrenmelodien, der Gesang von Adrian vs. das Geschrei von Niko, Utopia vs. Archetype. Für die Verbindung sorgen die Punk- rockroots der Jungs. Das ganze wird durch eine fette Produktion solide untermauert. Die Mindener haben keine Kosten und Mühen gescheut und die Platte in den Rape Of Harmonies Studios aufgenommen, wo schon Szenegrößen wie Maroon, Narziss, Heaven Shall Burn, Des- tiny, etc. aufgenommen haben. Produziert wurde die Scheibe von Alex Dietz. Ent- sprechend druckvoll und sauber klingt "Utopia versus Archetype". Fazit: Diese Scheibe wurde definitiv nicht mit dem Ziel gemacht, durch ostwestfä- lische Kleinstädte gereicht zu werden, hier arbeitet eine Band konsequent an ihrem Aufstieg. Die Szenepresse ist schon wieder begeistert und auch ich kann mich die- sem Lobgesang eigentlich nur anschließen. Jetzt muss nur noch das Publikum auf- springen, denn ein Album in dieser Qualität kann eine Band, ohne auf der Stelle stehen zu bleiben, nicht regelmäßig raushauen.
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04/25/2007, JULIAN DEUTGEN, HIGH AND WASTED

Auf „Utopia Versus Archetype“ treffen melodische Punkrock-Gitarrenläufe auf
harte Metalriffs, im selben Lied versteht sich. Furioses Bassdrum-Gewitter trifft 
auf aggressive Breakdowns, die in ein paar seichte Akustikgitarrenklänge wech-
seln –immer noch selber Track. So richtig lassen sich „Distance In Embrace“ 
nicht auf nur eine Musikrichtung ein, allenfalls kann man sie wohl mit Post-Hard-
core titulieren, aber so richtig reicht diese Bezeichnung eben nicht, das macht die 
Scheibe aber gerade so spannend.
Aus Minden stammend hat sich die Formation von Auftritten im Vorprogramm von 
„Raised Fist“, „Ignite“ oder „Days in Grief“ –um nur ein paar zu nennen-, bis hin zu
großen Festivals bereits einen respektablen Ruf verdient.
Nach ihrem ersten Album „The Consequence Of Illusions“ (2005), begannen 2006
die Aufnahmen zur vorliegenden Scheibe. Das Produkt kann sich sehen (ansprech-
endes Artwork) und vor allem hören lassen. Auch textlich hat man sich Mühe gege-
ben und ist trotz mitunter hohen cleanen Gesangs fernab jedweder Emo-Klischees
auf einem sehr guten Weg unterwegs.
Anspieltipp: Versus the archetype (7)
Bewertung: 93% 
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04/25/2007, COREBERT, ROCK-N-RIOT

Nach ihrem 2005er Debüt-Album “The Consequence of Illusions” legen Distance
In Embrace aus Minden nun ihr neuestes Werk mit dem Namen “Utopia Versus Arche-
type” vor. Auf der in den Rape Of Harmonies Studios von Alexander Dietz (Heaven 
Shall Burn) aufgenommenen Platte bekommt der Hörer eine Mischung aus Emo und 
Metal geboten, die andauernd zwischen Melodie und Härte hin- und herspringt. Glück-
licherweise sparen sich Distance In Embrace dabei das arg simple “Verse laut, Chorus
leise, wenn nicht so, dann andersrum”-Muster, stattdessen wird auch mal den eine 
Weile am Stück gewütet und dann für einen entspannteren Part einen Gang zurück-
geschalten. Hier und da klingt das ganze auch mal etwas jazzig und verspielt, wie 
zum Beispiel bei “Versus The Archetype” und “Paper-Maché Conversations”, dennoch
ist der Großteil von “Utopia Versus Archetype” ziemlich straight forward und knallt 
ordentlich, bestes Beispiel sind Songs wie “On The Verge”, die teilweise an frühe 
Thrice erinnern. Langeweile kommt dabei nicht auf, das Album ist technisch über 
jeden Zweifel erhaben. Wer nichts mit Emo und Co.anfangen kann wird vermutlich 
wenig Freude daran haben, der Rest sollte zumindest mal reinhören, es lohnt sich 
wirklich! Schönes Ding!
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04/22/2007, NIFFI, PARTYAUSFALL.DE

Die Band aus dem deutschen Minden hat nun schon mehr als 200 Shows auf dem 
Kerbholz und nach dem 2005er Debüt "The Consequence of Illusions" ihren zweiten 
Longplayer am Start. Für "Utopia Versus Archetype" ging es mit Alexander Dietz 
(Heaven Shall Burn) in die Rape Of Harmonies Studio und produktionstechnisch 
kann sich das Album wirklich sehen lassen. Die Mindener spielen emolastigen Hard-
core, der neben einem Spritzer Punkrock auch eine ordentliche Metalkante inne hat. 
DISTANCE IN EMBRACE klingen recht eigenständig und geben selten dem typischen
Genre-Songverlauf die Ehre. Sehr schick sind die ruhigeren Parts mit viel Melodie und
Eingängigkeit. Auch das genaue Gegenteil davon, die Breakdowns, Bassparts und 
Doublebase, können sich durchaus hören lassen. Bei "Imago" gibt es so zum Beispiel 
typische AILD Basslines... aber das haben ja mittlerweile viele Bands (un- oder be-
wusst) drauf. Gesanglich wechselt es bei den zwei Sängern zwischen - oft klangend - 
cleanem und leicht keifigen / geschriehenen Vocals. Das passt so auch ins musika-
lische Gesamtbild.
"Utopia Versus Archetype" ist ein tolles Emo-Album geworden, das eine gute Balance
zwischen Aus- und Zusammenbrüchen trifft und bei dem die Songs auch hängen blei-
ben. Ich habs zwar nicht so mit Bandvergleichen, aber der Stil von DISTANCE IN EM-
BRACE hat mich an die Ami´s um HAND TO HAND erinnert.  Meine Fav´s der Scheibe 
sind "New Avenues", wie auch der Opener "Preface" und "Imago". Und ohne weiter um
den heißen Brei zu reden, vergeb ich glatte 8 Punkte für eine gelungene Platte. Schön
zu sehen, dass es solche Bands auch noch bei uns gibt und nicht alles über Teich ein-
geflogen werden muss.
8/10
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04/16/2007, MICHAEL STREITBERGER, SELLFISH

Es ist doch beachtlich, dass es momentan gerade jungen Bands gelingt, dem an
sich todgespielten Genre Emocore noch etwas Leben zu entlocken. Distance In
Embrace taten genau dies mit ihrem vor zwei Jahren erschienenen Debüt "The
Consequence Of Illusions". Doch entgegen meiner Prognosen wurde noch kein
größeres Label auf die Fähigkeiten der Mindener aufmerksam, so dass auch das
Nachfolgewerk "Utopia Versus Archetype" via dem sympathischen Partner Horror
Business Records erscheint. Nichtsdestotrotz wurde das Werk dank fetter Rape
Of Harmonies-Studio Produktion äußerst kompetent in Szene gesetzt; übrigens
steuern die drei Engineers Patwick W. Engel, Heaven Shall Burn-Gitarrist
Alexander Dietz sowie Ralf Müller auch den einen oder anderen instrumentalen
Beitrag dazu. Vor allem aber verstehen es Distance In Embrace exzellent,
gleichermaßen eingängige wie fett rockende Songs zu schreiben, die in der
Schnittmenge Thrice, Billy Talent und frühe Shadows Fall vorbehaltlos
überzeugen können. Tracks wie "Each seperate dying ember" kleistern die
Lücke zwischen Metal- und Emocore zwar mit einer ordentlichen Lücke Pop zu,
die Energie klassischer Hardcore-Formationen blitzt nichtsdestotrotz an
allen Ecken und Enden durch. Also: Hier lohnt sich die unkomplizierte
Reinhör-Möglichkeit via MySpace 'mal wirklich, um sich von den Fähigkeiten
der Band überzeugen zu lassen!
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04/16/2007, ANDRE, CRAZY UNITED

Nachdem Distance in Embrace aus Minden 2005 ihr Debütalbum "The Consequence 
Of Illusions" veröffentlichten (Horror Business/City Rat) , holen sie nun mit “Utopia 
versus archetype” zum zweiten Schlag aus. Dazwischen liegen gut zwei Jahre mit un-
endlichen vielen Konzerten (u.a. mit Ignite, Raised Fist, Satanic Surfers, Venera, Days 
in Grief und Fire in the attic), einem Besetzungswechsel (vor einem Jahr  verließ Bassist
Steffen Kelle für seine Zweitband „Pull a star trip“ die Band . Für ihn kam Sören Bädker 
dazu) und etliche Stunden im Proberaum. 
Zwar kann ich mich nur noch sehr schwach an die erste Platte "The Consequence Of 
Illusions" erinnern, da nur ein mal gehört, aber ich glaube, dass hier ein gewaltiger 
Fortschritt stattgefunden hat. Okay, nun bin ich wirklich kein großer Freund dieser 
Emo-Screamo-Metalcore-Schiene, der man Distance in Embrace zuzurechnen hat, 
aber was auf “Utopia versus archetype” verbraten wird, lasse ich mir von Zeit zu Zeit 
doch mal ganz gerne gefallen. Denn neben dem üblichen Wechselgesang von Clean 
und Gekreische, Moshparts, dem Doublebassgebretter und den Metalgitarren, gibt es
bei Distance in Embrace immer wieder mal sehr interessante, verspielte ,melodische 
Parts, welche die Scheibe doch ganz annehmbar gestalten. Ich fühle mich mehr als 
einmal angenehm an  „Sing the sorrow“ von AFI erinnert.  Anspieltipp: New Avenues
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04/10/2007, CHRISTIAN HUXHOLD, PURE ROCK

Was geht eigentlich so in Minden? Achja, Porta Westfalica und dann ab ins Flach-
land. Der von Tomte besungene Yves Eigenrauch ist hier geboren. Und Oma wohnt 
ja auch in der Nähe.
Rezensent besoffen? Oder einfach überrascht von dieser guten Platte? Eher letzte-
res, denn Distance In Embrace kommen aus eben dieser Stadt und liefern mit ihrem
zweiten Album Utopia Versus Archetype einen echten Volltreffer in Sachen Emocore.
Hielt sich das Debütalbum The Consequence Of Illusions vor zwei Jahren noch etwas
zu sehr an den üblichen Genre-Standards fest, so liefern die Jungs mit dem Nachfol-
ger einen wütenden Bastard aus Metalcore und melodischem Punkrock. Natürlich ist 
auch das nicht unbedingt neu, doch hier jedenfalls so gut gemacht dass sich die meis-
ten anderen Bands aus dem Emobaukasten eine Scheibe abschneiden könnten.
In puncto Songwriting hat die Band jedenfalls einen weiten Schritt nach vorne getan. 
Einerseits ringen vertrackte Gitarrenparts mit der peitschenden Doublebass und dem
fast keifenden Geschrei. Andererseits finden die cleanen Gesangsparts sofort ins Ohr. 
Dabei sind die Songstrukturen nicht immer so straight nach vorne prügelnd wie im 
Opener On The Verge, sondern erschließen sich oft  erst beim zweiten oder dritten 
Hören. Der beständige Wechsel aus Melodie und Härte macht zum Beispiel einen Song
wie Awake With Imaginary Dreams, in dem es über knapp vier Minuten nicht ein sich 
wiederholendes Motiv gibt, zu einer sehr komplexen Angelegenheit.
Insgesamt entsteht so ein enorm frisches Album, dass sich deutlich von anderen 
deutschen Bands der Szene abzusetzen weiß. In Sachen Produktion und Artwork 
stimmt hier sowieso alles. Ein Album aus einem Guss. Und so bleibt das mittlerweile
ausgeblichene Fire In The Attic-Shirt ganz unten im Schrank. Jetzt kommen Distance
In Embrace.
7/10
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04/09/2007, KAI THONEMANN, BURN YOUR EARS

Seit Jahren verstehe ich ja nicht, warum DISTANCE IN EMBRACE in der Szene 
nicht genauso abgefeiert werden wie z.B. FIRE IN THE ATTIC oder DAYS IN GRIEF.
Bereits mit ihrem letzten Release von vor zwei Jahren waren sie für mich ganz klar in 
der oberen Liga des deutschen Emo/Screamo angekommen und ihre Live-Shows 
waren auch eigentlich immer sehr geil. Und trotzdem wurde die Band, die einige noch
unter dem Namen RENT-A-TENT kennen könnten, irgendwie immer noch als Geheim-
tipp gehandelt. Eigentlich ungerecht, wenn man bedenkt, dass sie ja nun schon seit 
einigen Jahren unterwegs sind und ihren Stil, der vor zig Jahren noch größere Skate-
Core-Einflüsse beheimatete, immer weiter vorangetrieben und verbessert haben.
Und die kontinuierliche Arbeit hat sich ausgezahlt: Ihr mittlerweile zweites Album 
unter dem Banner DIE strotzt nur so vor Kraft. Mittlerweile sind trotz der nach wie 
vor häufig vertretenen Instrumentalpassagen auch ganz klare Metalcore-Elemente 
an Bord (ohne sich dabei den Vorwurf machen lassen zu müssen, auf einen fahrenden
Zug aufgesprungen zu sein) und es gibt sogar richtige Breakdowns zu bestaunen. 
Trotzdem schafft es das Quartett, am meisten nach sich selbst und nicht nach S
creamo/Metalcore-Band-XY zu klingen. Vor allem die Shouts von Gitarrist Niko 
sind mittlerweile sehr beeindruckend und an einigen Stellen richtig fies geworden 
(hört euch „Awake With Imaginary Dreams“ an). Hut ab! Mein einziger Kritikpunk 
war immer, dass die Stimme Adrians sehr stark nach „Emo“ klingt und ein wenig dünn
ist. Auf dem neuen Album klingt sie zwar immer noch nicht nach der Körperfülle eines 
Pavarottis und eckt das ein oder andere Mal auch etwas an, aber trotzdem konnte er
definitiv einen Zahn zulegen. Und durch die Produktion und die konsequente Dopplung 
des Gesanges, ist hier auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung aufgetreten. Eine 
der stärkeren Stimmen des Genres besitzen sie damit zwar noch nicht, aber dafür
haben sie eben auch irgendwie einen eigenen Stil und dadurch kann man sie auch 
von anderen unterscheiden. 
Das dieser Stil nun sehr modern klingt mag daran liegen, dass sie nun mit ihren 
Mitteln (sowohl musikalisch als auch vom Sound her) dort angekommen zu sein 
scheinen, wo sie schon lange drauf hin gearbeitet haben. Kein Element der Songs, 
und sei es ein ach so moderner Breakdown, ließe sich nicht auch aus der Diskographie
der Band heraus erklären. Auch Sören, der neue Mann am Bass (der alte Bassist Stef-
fen ist mittlerweile mit PULL A STAR TRIP unterwegs), macht sich hervorragend.
Ohne jetzt nur auf seinen geslappten, leicht jazzigen Part bei „Versus The Archetype“ 
einzugehen, kann man sich durchaus entspannt zurück lehnen, wenn man befürchtet 
hat, der Weggang Steffens würde die Band zu stark treffen. Die unglaublich druckvolle
und gute Produktion von Alexander Dietz (HEAVEN SHALL BURN) in den Rape Of
Harmonies-Studios tut dann auch noch ihr übriges und setzt den voller guter Linien 
und Figuren sprühenden Bass schön in Szene. 
Überhaupt scheint das Wort „Professionalität“ bei den Mindenern dieses Mal in großen
Lettern über der Studiotür gehangen zu haben. Hier klingt nichts nach Provinz oder 
Hobbymusiker. Die Songs sind klasse, wobei direkte Ohrwürmer, welche sofort beim
ersten Mal auffallen, eher die Ausnahme sind. Dafür macht es aber Spaß, den Riffs 
und Zerlegungen zu folgen ,denn dort stehen alle Zeichen auf „Hit“ – obwohl immer 
wieder viele ruhigere und cleane Parts eingestreut werden, sich Zeit für Atmosphäre 
genommen wird und trotzdem dabei die Wucht oder der Druck nicht verloren geht. 
Sehr schönes, sehr professionelles Album, welches sich ohne Probleme an den ei-
genen Haaren in die oberste Liga des Emo/Screamo/Metalcore zieht (und das nicht 
nur national)!
8,5/ 10
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04/07/2007, FRED SPENNER, UNDERDOG FANZINE

Oha, fettes Brett. "Utopia Versus Archetype" ist ein technisch verspieltes, mit-
unter auch verträumtes, Soundgewitter. Nachdem sich der Vorhang öffnet und die 
Ouvertüre beendet ist, werden utopische Bilder und Architektuen zerstört. Harmo-
nische Vocals-Bögen werden durch ausgekotzte Giftspritzen verseucht. Es ist wie
beim Aufwachen nach einem Albtraum. Du kannst dich vage erinnern, doch es war 
nicht leicht, den Helden zu spielen. Und du wirst das Gefühl nicht los, irgend etwas
aus dem Traum in die Realität 'rüber geschleppt zu haben, an das du dich verkrallt
hast. Vielleicht ist es aber auch nur der Schmerz von der Schlinge, die sich immer 
fester um deinen Hals zieht und für eine zwiespältige Wahrnehmung sorgt. "I can't 
feel this way never again, being fed up with emotions, I can't change the way I am!".
Wenn "Utopia versus Archetype" das Pflichtprogramm ist, wie sieht dann erst die 
Kür aus? Dieses Album ist ein musikalisches Schaulaufen! Standing ovations, 
wenig Buhrufe, vereinzelt Kopfnicken. Kinder, ihr könnt jetzt 'rein kommen vom 
Spielen!
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03/31/2007, ALEXANDER GREVE, WASTIN!.COM

Distance In Embrace aus Münster melden sich mit neuem Material in Form von 
'Utopia Versus Archetype' zurück. Die Band bestehend aus Gitarrist und Sänger 
Adrian Reinboth, Shouter und Gitarrist Nikolai Falke, Bassist Roman Diepolder 
und Drummer Sören Bädker steht für Screamo mit einer saftigen Portion Hardcore.
Nachdem mit 'Preface' ein ruhiges aber doch sehr bedrohliches Intro die Aufmerk- samkeit des Hörers erhascht wird, geht es mit 'On The Verge' richtig los. Hier tref- fen präzise akzentuierte Drums auf derbe Gitarrenriffs, die sich nach und nach zu den Melodien ergeben, die Distance In Embrace ausmachen. Hinzu gesellen sich die Stimmen von Adrian und Nikolai, die den Wechsel zwischen Gekeife und cleanen Vocals spielend meistern. Aber nicht nur im Gesang wechselt man hier zwischen den Extremen. So kommt es gleich im ersten Song zu einem Part, der Ruhe und Entspannung verbreitet, nur um das Aggressionspotential der Band im nächsten Moment verdoppelt hervorzuheben.
'Imago' startet wesentlich catchiger als sein Vorgänger. Mit rein cleanen Vocals geht es hier los und auch der Song im Allgemeinen ist etwas ruhiger gehalten. Schnell fällt man aber wieder in die gewohnte Aggressivität zurück und der Grundton wird wieder härter. Schon nach den ersten zwei Songs zeigt sich, dass die Stärke der Band definitiv in den Refrains liegt, die einem nicht mehr aus dem Ohr gehen wollen. Auch die Wechsel zwischen harten und sehr melodischen Parts stehen den Jungs aus Münster sehr gut.
'Each Seperate Dying Ember' kommt zu Anfang wieder in einem wesentlich härteren Gewand daher und erweist sich auch im weiteren Verlauf als einer der technisch ausgereiftesten und verspieltesten Songs. Hier gibt es Tempo- und Strukturwech- sel am laufenden Band und es ist ein Fest hier zuzuhören. Schön ist, dass es Dis- tance In Embrace schaffen, ganz im Gegensatz zu einigen ihrer Genrekollegen, nicht in der Eintönigkeit zu versinken. Natürlich wird hier das Rad nicht neu erfun- den, aber darauf kommt es auch gar nicht an. Wichtig ist, dass hier alles ordentlich in Szene gesetzt wurde und ein eigener Stil zu erkennen ist. 'Versus The Archetype' ist ein Song, der wieder sehr ausgereift daher kommt. Labt man sich am Anfang an den gewohnten Tönen der Band, streut sie mitten- drin einen Part ein, der entfernt an Jazz erinnert, in einen Moshpart übergeht und dann in einer schönen Melodie endet.
Man merkt, dass die Herren ihr Handwerk verstehen und mit Freude bei der Sache sind. Die Songs auf 'Utopia Versus Archetype' sind allesamt angenehm zu hören und unterscheiden sich, wenn auch manchmal nur in kleinen Nuancen, voneinander, so dass keine Langeweile aufkommt. Denkt man, dass man schon alles gehört hat, folgt oftmals der ein oder andere Part, der mit einem Aha-Effekt aufwarten kann. Gegen Ende der Platte nimmt die Aggressivität ein wenig ab und der Anteil an Melodien wird etwas in die Höhe geschraubt, so zum Beispiel bei 'End=Ever', wel- cher vor schönen Melodien nur so strotzt.
Mit 'Of The Deepest Dye' wird aber dann noch mal an der Geschwindigkeit gedreht und die Jungs vereinen noch einmal alles, was sie ausmacht in einem Song. Hier geben sich ein letztes Mal brachiale Stellen mit hochmelodischen Parts die Klinke in die Hand, bevor dann auch der letzte Ton dieser Platte verstummt.
Distance In Embrace legen mit 'Utopia Versus Archetype' ein Album hin, welches sich sehen lassen kann und einige ihrer Kollegen mit Sicherheit in den Schatten stellt. Fans von Band wie Alexisonfire, Waterdown oder Fire In The Attic sollten auf jeden Fall einmal reinhören.
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03/27/2007, SVEN PARNEMANN, OUTLAW MEDIA

Utopia Versus Archetype, hinter dem Titel versteckt sich das neue Album von 
Distance in Embarce welches am 09.03.2007 über Horror Business Records 
(ger) und über MSK Records (uk) veröffentlicht wurde. Utopia Versus Archetype 
ist bereits die 3. Veröffentlichung der vier Jungs aus Minden.
Nach einem Instrumental Intro geht es auch gleich in die Vollen und man darf 
sich über feinste Screamo Töne freuen die  jedes Herz höher schlagen lassen, 
der Weg in die Rape of Harmonies Studios hat sich sichtlich gelohnt und so wird
man mit 11 bomben Tracks in feinster Soundqualität versorgt bei denen Melo-
dische Parts wunderbar mit schnellen aggressiven Screamoparts verknüpft wer-
den und die dafür sorgen dass die Utopia Versus Archetype auf keinen Fall lang-
weilig und abgedroschen erscheint, sondern einen sehr guten Mix bietet.
Fazit: Eine First Class Veröffentlichung die sicherlich einen bleibenden Eindruck
hinterlassen hat. Und auf jeden Fall sollte sich jeder, der auch nur ansatzweise
auf gut gemachten Screamo steht, einmal mit dieser Platte beschäftigen.
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03/23/2007, DARIO DUMANCIC, ALLSCHOOLS NETWORK

Zwei Jahre ist es nun her, dass mich DISTANCE IN EMBRACE mit ihrem Debüt-
Album "The Consequence Of Illusions" mehr als nur überzeugen konnten. Nun 
ist es soweit und die Band präsentiert nach einigen ausgiebigen Tourneen und 
dem Ausstieg ihres Bassisten (mittlerweile bei Pull A Star Trip aktiv) ihr ambi-
tioniertes Zweitwerk, dass auf den Titel "Utopia Versus Archetype" hört und in 
den Rape of Harmonies Studios auf Hochglanz getrimmt wurde. 
Musikalisch bieten uns DISTANCE IN EMBRACE straight nach vorne gespiel-
ten Emocore, der mit einer gehörigen Metalkante aufwartet und auch nicht da-
vor zurückschreckt diverse Punkrockmelodien zu integrieren. Im Vergleich zum
Vorgänger werden viele Verbesserungen offensichtlich, die vor allem das Song-
writing und den Aufbau der Songs betreffen. Die Stimme von Sänger Adrian, die
auf dem Vorgänger noch ein wenig schwach auf der Brust klang, ist richtig er-
wachsen geworden und die Shouts von Gitarrist Niko sind wesentlich energischer,
als man es noch von dem Vorgänger "The Consequence Of Illusions" gewöhnt 
war. Musikalisch bietet die Band viel Abwechselung und überzeugt durch ein ge-
konntes Wechselspiel zwischen Melodie und Härte. Donnernde Doublebass-Attak-
ken treffen auf verträumt gespielte Gitarrenmelodien, die durch anspruchsvolle
Basslines begleitet werden. Vor allem die komplexen Songstrukturen, die nur so
vor Spielereien strotzen bieten einen enormen Hörspaß. DISTANCE IN EMBRACE
schaffen es jederzeit ihre Eigenständigkeit zu bewahren und verfallen niemals in
all zu bewährte Muster, wie es doch sehr viele Bands in diesem Genre tun. Allen
voran "On The Verge", "Imago" und "Of The Deepest Dye" (Allein der Refrain)
sind herausragende Songs geworden, die einfach nur von vorne bis hinten knallen
und das schier endlose Potential von DISTANCE IN EMBRACE verdeutlichen 
und diese Band zu einem der hoffnungsvollsten nationalen Acts werden lassen.
"Utopia Versus Archetype" verdient auf jeden Fall die uneingeschränkte Auf-
merksamkeit eines jeden Emo-Anhängers. Kaufen!
9/10
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03/16/2007, STEFAN LANGENER, VAINSTREAM MUSIC

Zwei Jahre nach Ihrem gelungenen Debüt "The Consequence Of Illusions" ha-
ben sich die Mindener Vorzeigeemocoreler Distance In Embrace auf den Weg
nach Tripis in die Rape of Harmonies Studios gemacht um ihren neuen Long-
player „Utopia versus Archetype“ aufzunehmen.
Schon mit der "The Consequence of Illusions" haben sich die Jungs eine dicke Fangemeinde erspielt und können schon auf weitaus mehr als 200 Konzerte zurückblicken. Auch ich war schon sehr angetan von der "Consequence of Illu- sions, demnach stieg auch bei mir die Spannung, ob sie diese denn noch toppen können…
…JA sie können!
Schon nach den ersten paar Minuten ist klar, warum die Herren in die Rape of Harmonies Studios gefahren sind. Der Sound ist dermaßen Fett geworden und stellt den der "Consequence Of Illusions" locker in den Schatten. Nach kurzem Intro zeigen die Herren dann auch mal direkt, wo der Hammer hängt. Es geht wie gewohnt direkt nach vorne, man bekommt die volle Ladung Mosh Parts, Me- lancholie und Gefühlsausbrüche. Direkt fällt einem auf, woran die Mindener in den letzten 2 Jahren massiv gearbeitet haben, und zwar am Gesang. Die Stim- me von Adrian klingt viel voller und erwachsener als auf dem Vorgänger und auch Schreihals Niko hat eine ganze Schippe zugelegt. Die Jungs haben den melodischen Gesang ein wenig zurück geschraubt und mehr shout parts ein- gebaut, was sich wirklich sehr positiv auswirkt! Die damaligen Hits à la "Ambush" oder "Note on a tear off pad" werden ersetzt durch Songs wie "On the Verge" oder "Imago", die selbigen Hitcharakter aufweisen. Auch die Angst, dass durch den vollzogenen Bassistenwechsel etwas in der Musik verloren gehen könnte, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Sören macht seine Sache verdammt gut und überzeugt durch feinste kreative Basslines. Nicht zu verachten ist natür- lich auch Drummer Robin, der mit seinen präzisen und gut auf die Gitarren abgestimmten Doublebass Figuren den nötigen Druck in den Songs erzeugt. Bemerkenswert ist ebenfalls das sehr vertrackte Songwriting der Jungs. Auf der Scheibe sind 11 sehr abwechslungsreiche Songs die niemals zu lang- weilen drohen, denn dafür gibt es bei D.I.E viel zu viel zu entdecken. Von Metalcore über Emo bis hin zum guten alten Punkrock ist wirklich alles vor- handen. Insgesamt ist die Scheibe noch viel experimentierfreudiger als der Vorgänger. Selbst ein Swing Part wurde im Song "Versus the Archetype" ein- gebaut, was für dieses Genre ja nicht so alltäglich ist. Das beweist mal wieder, dass D.I.E ihr komplett eigenes Ding machen und nicht versuchen irgend- welche Bands zu kopieren. Eine wirklich großartige Scheibe, die hoffentlich auch den Anklang finden wird den sie verdient. Meiner Meinung nach die beste deutsche Band in diesem Genre. Also Kaufen kaufen kaufen!!!!
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03/11/2007, SEBASTIAN KLENKE, THE LISTEN-TO-IT NETWORK

Da ist es nun - das neue Album der 4 Screamo-Burschen aus Minden Hip Hop 
City, die sich im letzten Sommer extra ins Rape Of Harmonies aufgemacht ha-
ben, um “UTOPIA VERSUS ARCHETYPE” einzuspielen.
Nach einem kurzen Industrial-Noise Intro legen DISTANCE IN EMBRACE 
gleich ordentlich los und feuern ihre heißen Riffs, Screams und Double-Bass 
Figuren ab. Gegenüber dem Vorgänger  “THE CONSEQUENCE OF ILLUSIONS”
wurde die Gitarrenarbeit von Niko und Adrian auf “UTOPIA VERSUS ARCHE-
TYPE” noch einmal verfeinert  und durch schöne disharmonische Klänge er-
weitert. Von denen ich auch gerne die ein oder andere Portion als Nachschlag
genommen hätte, wenn sie auf der Speisekarte stünden. 
Aber auch die melodischen Spielereien können sich hören lassen. DISTANCE
IN EMBRACE wechseln ständig, aber gekonnt,  zwischen straighten punkigen
Parts, groovigen moshigen Metalcore Einbrüchen, die durch das Schlagzeug-
geknüppel immer recht vielfältig ausgemalt werden und schönen ruhigen Emo-
klängen, die für mich auch die Stärke von DISTANCE  IN EMBRACE darstel-
len, hin und her. 
Sogar ein kurzes Jazz Element, das mich an Refused´s Ideenreichtum von 
“THE SHAPE OF PUNK TO COME” erinnert, wurde zwischendurch eingebaut, 
das man nun wirklich nicht erwartet hätte. Wo viele Bands bei dem Wechselspiel 
aus Gut und Böse scheitern, ziehen DISTANCE IN EMBRACE an ihren Kollegen
auf der Überholspur vorbei. Es gibt über 11 Tracks jede Menge Ups und Downs
und immer wieder neue Feinheiten zu entdecken, die “UTOPIA VERSUS ARCHE-
TYPE” interessant machen.  Auch die Screams von Niko und Adrians melo-
dische Vocals ergeben zusammen eine schöne Einheit, da sie sich immer wieder
überschneiden und dem Hörer eine Achterbahnfahrt im heimischen Wohnzimmer 
präsentieren.
Um mit den 11 neuen Songs vollkommen in Einklang zu kommen, braucht man
schon einige Durchläufe, aber dann macht der Silberling Spaß.
Die Produktion aus dem Hause Rape Of Harmonies ist wie immer recht sauber 
und anständig, jedoch würde eine Messerspitze Dirt und eine nicht ganz so auf-
dringliche Bassdrum den Sound von DISTANCE IN EMBRACE sicherlich noch
bereichern.
Wer auf Screamo, Emocore, Hardcore, Punk und Metalcore abfährt und das ganze
auch in der Kombi mag, der sollte mal seine Lauscher  mit “UTOPIA VERSUS
ARCHETYPE” durchlüften lassen.
5/6